Ärzte haben typischerweise eine breite Palette an Geldanlagen, von Rentenversicherungen über Immobilien bis zu ETF-Depots. Je nach Anlageform unterscheiden sich Flexibilität, Ausstiegskosten und steuerliche Konsequenzen bei einem Wechsel erheblich.

Hintergrund

Börsengehandelte Anlagen wie Aktien und ETFs können jederzeit ohne Kündigungsfristen verkauft werden, unterliegen aber der Abgeltungsteuer auf Gewinne. Versicherungsprodukte haben in der Regel Stornoabzüge in den ersten Jahren und steuerliche Besonderheiten bei Auszahlung. Immobilien haben lange Transaktionszeiten und Nebenkosten von sieben bis zwölf Prozent beim Kauf. Festgelder und Sparbriefe laufen bis zur Endfälligkeit, frühere Auflösung ist oft mit Zinsverlust verbunden. Ein diversifiziertes Portfolio aus verschiedenen Anlageklassen reduziert das Risiko eines erzwungenen Verkaufs zu ungünstigem Zeitpunkt.

Praktische Hinweise für Ärzte

Analysieren Sie Ihre Geldanlagestrategie einmal jährlich auf Aktualität und Effizienz. Ärzteversichert berät Sie zu Versicherungsprodukten mit Kapitalanlagecharakter wie fondsgebundenen Rentenversicherungen. Nutzen Sie für Investmententscheidungen einen unabhängigen Finanzberater. Beachten Sie steuerliche Auswirkungen bei Umschichtungen mit dem Steuerberater.

Quellen

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