Lange Wartezeiten sind eines der häufigsten Ärgernisse von Patienten und können das Praxisimage nachhaltig schädigen. Orthopädie-Ärzte können durch gezieltes Terminmanagement und optimierte Praxisabläufe die Wartezeiten deutlich reduzieren. Ein strukturiertes System zahlt sich für alle Beteiligten aus.

Hintergrund

In der Orthopädie-Praxis entstehen Wartezeiten oft durch ungleichmäßige Terminvergabe, ungeplante Notfälle oder ineffiziente Abläufe an der Rezeption. Studien zeigen, dass Patienten bereits nach 20 Minuten Wartezeit unzufrieden werden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat mit den Terminservicestellen (TSS) Vorgaben für Wartezeiten bei Fachärzten eingeführt. Praxissoftware mit modernen Terminplanungsfunktionen und Online-Terminbuchung kann helfen, Engpässe frühzeitig zu erkennen.

Praktische Hinweise für Ärzte

Analysieren Sie zunächst, wann und warum Wartezeiten entstehen, und identifizieren Sie Stoßzeiten. Führen Sie Pufferzeitenslots für Notfälle in den Terminkalender ein. Schulen Sie das Praxisteam in effizienter Terminvergabe. Nutzen Sie Online-Terminbuchungssysteme, die eine gleichmäßige Auslastung fördern. Kommunizieren Sie transparent mit Patienten über Wartezeiten. Ärzteversichert unterstützt Sie auch bei der Absicherung betrieblicher Risiken, die aus Praxisausfällen entstehen können.

Quellen

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