Eine optimierte KV-Abrechnung ist für Chirurgie-Praxen ein wesentlicher Hebel zur Ertragssteigerung. Viele Ärzte verschenken Honorarpotenzial durch fehlerhafte Kodierung oder übersehene Abrechnungsziffern. Gleichzeitig drohen bei Überversorgung Regresse, die die Praxis erheblich belasten können.
Hintergrund
Die Kassenärztliche Abrechnung basiert auf dem Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM). Für Chirurgie-Ärzte gibt es fachspezifische Kapitel mit entsprechenden Leistungspositionen. Jede KV setzt Budgets (Regelleistungsvolumina), die bei Überschreitung zu Absetzungen führen. Korrekte Diagnosecodierung nach ICD-10 ist Pflicht und beeinflusst die Honorierung direkt. Qualitätssicherungsmaßnahmen und Genehmigungen für bestimmte Leistungen sind vorab zu beantragen.
Praktische Hinweise für Ärzte
Schulen Sie sich und Ihr Praxisteam regelmäßig in der aktuellen EBM-Systematik. Nutzen Sie die Abrechnungsberatung Ihrer KV, die kostenlos angeboten wird. Prüfen Sie nach jeder Quartalsabrechnung die Honorarabrechnung auf Absetzungen und stellen Sie ggf. fristgerecht Widerspruch ein. Investieren Sie in eine Praxissoftware mit aktueller EBM-Datenbank. Ärzteversichert unterstützt Sie bei der Absicherung gegen wirtschaftliche Risiken, die aus Abrechnungsproblemen entstehen.
Quellen
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →