Die Payback-Periode (auch Amortisationszeit) ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die angibt, wie lange es dauert, bis eine Investition durch die generierten Erträge oder Kosteneinsparungen vollständig amortisiert ist. Sie wird berechnet, indem der Investitionsbetrag durch den jährlichen Nettoertrag dividiert wird. Eine kurze Payback-Periode gilt als Vorteil.
Bedeutung für Ärzte
Für Ärzte ist die Payback-Periode bei Investitionsentscheidungen in der Praxis relevant, zum Beispiel bei der Anschaffung neuer medizinischer Geräte, einer Erweiterung der Praxisfläche oder der Einführung neuer Behandlungsangebote. Ein CT-Gerät mit Anschaffungskosten von 500.000 Euro und einem jährlichen Ertrag von 100.000 Euro hätte eine Payback-Periode von fünf Jahren.
Praxishinweise
Ärzte sollten Investitionen nicht allein anhand der Payback-Periode beurteilen, da diese Methode den Zeitwert des Geldes und Erträge nach der Amortisationszeit nicht berücksichtigt. Ergänzend eignen sich der Kapitalwert (NPV) oder der interne Zinsfuß (IRR) als Entscheidungsgrundlagen. Praxisberatung durch einen auf Heilberufler spezialisierten Unternehmensberater ist empfehlenswert.
Quellen:
- KBV: Praxisführung und Investitionen
- KfW: Finanzierung Gesundheitswesen
- Bundesärztekammer: Praxismanagement
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