Ein Praxisdarlehen ist ein zweckgebundenes Darlehen für Ärzte zur Finanzierung von Praxisgründung, Praxisübernahme, Erweiterung oder größeren Investitionen. Spezialisierte Banken wie die apoBank, Volksbanken mit Heilberufeabteilungen oder KfW-geförderte Darlehen sind typische Finanzierungspartner. Praxisdarlehen haben in der Regel Laufzeiten von fünf bis zwanzig Jahren und können als Annuitätendarlehen oder tilgungsfreie Darlehen strukturiert sein.
Bedeutung für Ärzte
Für Ärzte in der Gründungsphase oder bei größeren Praxisinvestitionen ist das Praxisdarlehen ein unverzichtbares Finanzierungsinstrument. Die Bonität, Praxiskonzept und zu erwartende Einnahmen sind entscheidend für die Kreditwürdigkeit. Gutachten, Businesspläne und Praxiswertermittlungen unterstützen die Kreditverhandlung.
Praxishinweise
Ärzte sollten vor dem Praxisdarlehen mehrere Angebote einholen und nicht nur die Zinshöhe, sondern auch Sondertilgungsmöglichkeiten, Bereitstellungszinsen und Nebenkosten vergleichen. Die KfW-Förderprogramme (ERP-Gründerkredit, Unternehmerkredit) bieten günstige Konditionen für Existenzgründer. Ärzteversichert empfiehlt, eine Restschuld-Lebensversicherung als Absicherung des Darlehens in Betracht zu ziehen.
Quellen:
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