Die Regionalklasse in der Kfz-Versicherung ist ein Tarifmerkmal, das das regionale Unfallrisiko des Fahrzeughalters widerspiegelt. Sie wird vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) jährlich auf Basis der Schadenshäufigkeit in den einzelnen Zulassungsbezirken berechnet und in Klassen eingeteilt. Je höher die Schadensquote in einem Bezirk, desto höher die Regionalklasse und damit der Versicherungsbeitrag.
Bedeutung für Ärzte
Für Ärzte, die privat oder dienstlich häufig mit dem Auto unterwegs sind, ist die Regionalklasse ein relevanter Kostenfaktor. In Ballungsgebieten wie München oder Hamburg sind die Regionalklassen häufig höher als auf dem Land. Ärzte, die für Hausbesuche ein Fahrzeug nutzen, sollten darüber hinaus prüfen, ob dienstliche Fahrten korrekt in der Kfz-Versicherung abgedeckt sind, insbesondere wenn ein Privatfahrzeug für Praxiszwecke genutzt wird.
Praxishinweise
Bei Umzug in einen anderen Zulassungsbezirk ändert sich automatisch die Regionalklasse, was eine Beitragsanpassung auslösen kann. Praxisinhaber sollten Dienstfahrzeuge separat absichern und auf korrekte Nutzungsklassen achten. Beratung zu Kfz-Versicherung und Praxisversicherungen für Ärzte bietet Ärzteversichert.
Weiterführende Informationen bietet die Blog-Übersicht.
Quellen
- GDV: Regionalklassen in der Kfz-Versicherung
- Stiftung Warentest: Kfz-Versicherung vergleichen
- ADAC: Tipps zur Kfz-Versicherung
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