Rentenpunkte, offiziell Entgeltpunkte genannt, sind die Recheneinheit der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland. Sie entstehen durch die Zahlung von Beiträgen und geben an, wie das eigene Einkommen im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen aller Versicherten stand. Wer genau das Durchschnittseinkommen verdient und Beiträge zahlt, erwirbt pro Jahr genau einen Entgeltpunkt. Am Ende der Erwerbsbiografie werden alle Entgeltpunkte summiert und mit dem aktuellen Rentenwert multipliziert.

Bedeutung für Ärzte

Für Ärzte, die in die Deutsche Rentenversicherung einzahlen oder eingezahlt haben, ist die Anzahl der gesammelten Rentenpunkte entscheidend für die Rentenhöhe. Da Ärzte häufig überdurchschnittlich verdienen, können sie jährlich mehr als einen Entgeltpunkt erwerben, allerdings nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Niedergelassene Ärzte, die vom Versorgungswerk befreit sind, bauen dort nach einem ähnlichen Punktesystem Versorgungskapital auf.

Praxishinweise

Ärzte sollten ihre jährliche Renteninformation der DRV nutzen, um die aktuellen Rentenpunkte nachzuvollziehen. Bei Lücken in der Versicherungsbiografie, etwa durch Elternzeit oder Auslandsaufenthalte, können freiwillige Beiträge helfen. Ärzteversichert berät zur Altersvorsorgeplanung und optimalen Ergänzung von DRV und Versorgungswerk.

Weiterführende Informationen bietet die Blog-Übersicht.

Quellen

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