Ein Rotationsplan ist ein strukturiertes Planungsdokument in der ärztlichen Aus- und Weiterbildung, das den Wechsel von Assistenzärzten zwischen verschiedenen Abteilungen, Stationen oder Kooperationskliniken festlegt. Er sichert die systematische Erfüllung der Weiterbildungsinhalte gemäß der jeweiligen (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) der Ärztekammer. Rotationen können innerhalb eines Hauses oder bei ermächtigten Weiterbildungsstätten außerhalb stattfinden.

Bedeutung für Ärzte

Für Assistenzärzte in der Facharztweiterbildung hat der Rotationsplan direkte Auswirkungen auf die Erfüllung der Weiterbildungsinhalte und damit auf den Zeitpunkt der Facharztprüfung. Ein schlecht geplanter Rotationsplan kann dazu führen, dass bestimmte Pflichtinhalte nicht oder nicht rechtzeitig erworben werden. Chefärzte und Weiterbildungsermächtigte sind verantwortlich für die Sicherstellung einer strukturierten Weiterbildung und sollten den Rotationsplan aktiv mit den Assistenzärzten besprechen.

Praxishinweise

Assistenzärzte sollten ihren Rotationsplan frühzeitig kennen und prüfen, ob alle erforderlichen Weiterbildungsinhalte darin abgebildet sind. Bei Lücken sollte proaktiv das Gespräch mit dem Weiterbilder gesucht werden. Für Fragen zur Absicherung während der Weiterbildungszeit, etwa Berufsunfähigkeit oder Krankentagegeld, berät Ärzteversichert passend für angestellte Ärzte.

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Quellen

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