Ein Sabbatical bezeichnet eine mehrmonatige, in der Regel ein- bis zwölfmonatige Auszeit vom Beruf, die bewusst zur Erholung, Reise, Weiterbildung oder Neuorientierung genutzt wird. Ursprünglich aus dem Hochschulbereich stammend, ist das Sabbatical heute auch unter Ärzten verbreitet. Für angestellte Ärzte kann es als unbezahlter Urlaub oder durch ein Arbeitszeitkonto finanziert werden, für Niedergelassene erfordert es eine sorgfältige Praxisplanung.

Bedeutung für Ärzte

Für Ärzte ist ein Sabbatical mit spezifischen Herausforderungen verbunden. Niedergelassene Ärzte müssen die Praxisfortführung sicherstellen, etwa durch eine Vertretungsregelung oder vorübergehende Schließung. Dabei sind kassenärztliche Pflichten zur Sicherstellung zu beachten. Versicherungstechnisch ist die Weiterzahlung von Beiträgen zur Berufshaftpflicht, PKV und berufsständischen Versorgungswerk während der Auszeit zu klären.

Praxishinweise

Ärzte, die ein Sabbatical planen, sollten frühzeitig mit ihrer KV, dem Versorgungswerk und ihren Versicherern Kontakt aufnehmen. Eine Praxisvertretung muss genehmigt werden. Auch der Versicherungsschutz im Ausland (Kranken- und Haftpflichtversicherung) ist zu klären. Ärzteversichert berät zu Versicherungslösungen während der Auszeit.

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Quellen

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