Die Sachkosten-Quote ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die das Verhältnis der gesamten Sachkosten einer Arztpraxis zu ihrem Gesamtumsatz ausdrückt. Zu den Sachkosten zählen Aufwendungen für medizinisches und nichtmedizinisches Material, Laborkosten, Miete, Energie, EDV, Wartung und sonstige Betriebskosten. Sie ist ein wesentlicher Parameter des Praxiscontrollings und dient dem Vergleich mit Fachgruppen-Benchmarks.

Bedeutung für Ärzte

Für Praxisinhaber ist die Sachkosten-Quote ein wichtiger Indikator der Praxiswirtschaftlichkeit. Eine zu hohe Quote weist auf ineffiziente Prozesse, überhöhte Einkaufspreise oder unnötige Ausgaben hin. Typische Sachkosten-Quoten variieren je nach Fachrichtung erheblich: Laborgeprägte Praxen haben höhere Quoten als reine Gesprächspraxen. Ein Vergleich mit KBV-Kennzahlen und Fachverbandsdaten hilft bei der Einordnung.

Praxishinweise

Praxisinhaber sollten die Sachkosten-Quote regelmäßig, mindestens quartalsweise, ermitteln und mit Vorjahreswerten sowie Benchmarks vergleichen. Einsparpotenziale liegen häufig im Materialeinkauf, bei der Energieeffizienz und bei digitalisierten Prozessen. Ärzteversichert berät zu Praxisfinanzierung und Kostenoptimierung für niedergelassene Ärzte.

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Quellen

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