Pflichtfortbildung
Die Pflichtfortbildung verpflichtet Vertragsärzte nach § 95d SGB V alle fünf Jahre zu 250 Fortbildungspunkten. Bei Nichterfüllung drohen Honorarkürzungen von bis zu 25 Prozent.
Fachbegriffe aus Versicherung und Finanzen für Ärzte verständlich erklärt.
Die Pflichtfortbildung verpflichtet Vertragsärzte nach § 95d SGB V alle fünf Jahre zu 250 Fortbildungspunkten. Bei Nichterfüllung drohen Honorarkürzungen von bis zu 25 Prozent.
Die Sachverständigenordnung regelt Bestellung, Pflichten und Haftung gerichtlicher und öffentlich bestellter Sachverständiger, auch für Ärzte als medizinische Gutachter.
Ein MVZ ist eine fachübergreifende ambulante Einrichtung mit angestellten Ärzten, die nach § 95 SGB V zugelassen ist. MVZ können von Krankenhäusern, Ärzten oder anderen Trägern betrieben werden.
Die Neuwertversicherung erstattet im Schadensfall den Wiederbeschaffungswert eines gleichwertigen neuen Gegenstands, nicht den abgeschriebenen Zeitwert. Ideal für Praxisinventar und Medizingeräte.
Working Capital ist die Differenz aus kurzfristigem Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten – ein zentraler Liquiditätskennwert für Arztpraxen.
Die Wartezeit in der Versicherung ist die Frist, bevor Leistungsansprüche entstehen. Für Ärzte relevant bei PKV, Rechtsschutz und Krankentagegeldversicherung.
Die Schlichtungsstellen der Ärztekammern klären außergerichtlich Behandlungsfehlervorwürfe. Ablauf, Bedeutung für Ärzte und Verhältnis zur Berufshaftpflicht.
Die Leistungsdauer in der BU-Versicherung gibt an, wie lange die Rente im Leistungsfall gezahlt wird. Optimal ist eine Absicherung bis zum Rentenalter mit 67 Jahren.
Der Notgroschen ist die persönliche Liquiditätsreserve für unerwartete Ausgaben. Für Ärzte werden drei bis sechs Nettomonatsgehälter als privater Notgroschen empfohlen.
Das Nachbesetzungsverfahren regelt die Übertragung eines frei werdenden Vertragsarztsitzes in gesperrten Planungsbereichen. Der Zulassungsausschuss entscheidet über Nachbesetzung oder Entziehung.
Die Restschuldversicherung tilgt bei Tod oder Berufsunfähigkeit den verbleibenden Kreditbetrag. Wann sie für Ärzte sinnvoll ist und wo ihre Grenzen liegen.
Die MVZ-Regulierung verschärft die gesetzlichen Anforderungen an Gründung, Trägerschaft und Betrieb von Medizinischen Versorgungszentren, insbesondere bei Investorenbeteiligung.
Der Kündigungsschutz schützt angestellte Ärzte vor ungerechtfertigten Kündigungen. Ab sechs Monaten Betriebszugehörigkeit und in Betrieben mit mehr als zehn Mitarbeitern gilt das KSchG.
Das Opt-out nach § 7 ArbZG erlaubt Arbeitnehmern, individuell auf die Einhaltung der täglichen Höchstarbeitszeit von 10 Stunden zu verzichten. Bei Ärzten im Klinikbetrieb weit verbreitet.
Die Steuerklassenwahl beeinflusst den monatlichen Lohnsteuerabzug von Ärzten in fester Anstellung. Welche Kombination wann optimal ist und welche Fehler zu vermeiden sind.
Die Versicherungssumme legt den maximalen Erstattungsbetrag einer Versicherung fest. Für Ärzte entscheidend bei Berufshaftpflicht, Praxis- und Lebensversicherung.
Verdienstausfall-Absicherung für Ärzte: Welche Versicherungen greifen bei Quarantäne, Krankheit oder Praxisschließung und wie wird der Ausfall berechnet?
Die Zusammenveranlagung ermöglicht Ehepaaren, gemeinsam Einkommensteuer zu zahlen und vom Splittingtarif zu profitieren – besonders vorteilhaft für Ärztepaare.
Die Pflegezusatzversicherung schließt die Lücke zwischen gesetzlicher Pflegeversicherung und tatsächlichen Pflegekosten. Drei Varianten: Pflegetagegeld, -rente, -kostenschutz.
Was sind Rückstellungen in der Arztpraxis? Steuerliche Funktion, Bildungsregeln und Auswirkung auf die Praxisbilanz erklärt Eine Rückstellung in der Arztpraxis …
Die Praxis-GmbH (Arzt-GmbH) ist eine Kapitalgesellschaft für ärztliche Leistungen. Sie bietet steuerliche Vorteile durch Körperschaftsteuer, birgt aber standesrechtliche Besonderheiten.
Der Vertragsarzt behandelt GKV-Patienten auf Basis einer Kassenzulassung. Voraussetzungen, Rechte und Pflichten sowie Vergütung über EBM im Überblick.
Absolute und relative Selbstbeteiligung in Versicherungsverträgen: Definition, Unterschiede, Rechenbeispiele und Auswirkungen auf die Prämiengestaltung für Ärzte.
Überstunden-Regelung nach TV-Ärzte: Wann entstehen Überstunden, wie werden sie vergütet und welche Grenzen setzt das Arbeitszeitgesetz für Krankenhausärzte?
Der Kooperationsvertrag einer Arztpraxis regelt die Zusammenarbeit zwischen Ärzten oder mit Krankenhäusern und Dienstleistern. Er bestimmt Pflichten, Vergütung und Haftungsabgrenzung.
Unterversicherung in der Sachversicherung: Wann liegt sie vor, wie wirkt sich die anteilige Kürzung aus und wie schützen sich Arztpraxen vor diesem Problem?
Die Sterbegeldversicherung deckt Beerdigungskosten und entlastet Hinterbliebene. Relevanz für Ärzte, Versicherungssummen und steuerliche Behandlung.
Das Kostenerstattungsprinzip in der PKV bedeutet, dass Versicherte Rechnungen zunächst selbst bezahlen und dann beim Versicherer einreichen. Anders als das Sachleistungsprinzip der GKV.
Sondertilgungen beim Praxis- oder Immobiliendarlehen: Wann sind sie sinnvoll, was sind die vertraglichen Voraussetzungen und wie wirken sie sich auf die Zinslast aus?
Der Sozialrechtsschutz in der Rechtsschutzversicherung deckt Streitigkeiten mit Sozialversicherungsträgern. Relevanz für niedergelassene und angestellte Ärzte.
Privatärztliche Tätigkeit bezeichnet die Behandlung von Patienten außerhalb der GKV-Versorgung mit Abrechnung nach GOÄ. Voraussetzungen, Chancen und Besonderheiten.
Die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG befreit Unternehmer mit geringem Umsatz von der Umsatzsteuerpflicht. Für Arztpraxen meist irrelevant, da heilberufliche Leistungen ohnehin steuerbefreit sind.
Honoraransprüche von Ärzten verjähren nach drei Jahren. Fristen, Hemmungsgründe und wie Praxen offene Rechnungen rechtzeitig geltend machen sollten.
Die Kenntnisprüfung ist eine staatliche Eignungsfeststellung für Ärzte mit ausländischer Hochschulausbildung, die eine Approbation in Deutschland anstreben. Sie ersetzt das Anpassungspraktikum.
Der Zulassungsausschuss entscheidet über die Zulassung von Ärzten zur vertragsärztlichen Versorgung – ein zentrales Gremium bei jeder Praxisgründung.
Vermögensnachfolge für Ärzte: Strategien zur Übertragung von Praxisvermögen, Immobilien und Kapitalanlagen auf die nächste Generation unter Berücksichtigung von Steuer und Recht.
Der Midijob ist ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis im Übergangsbereich von 520,01 bis 2.000 Euro monatlich. Für Praxispersonal mit reduziertem Arbeitnehmeranteil an der Sozialversicherung.
Der Pflegegrad bestimmt den Umfang der Pflegeleistungen nach SGB XI. Er wird durch den MDK anhand von 64 Kriterien in fünf Grade eingeteilt Der Pflegegrad …
Die Pflegezeit ermöglicht Arbeitnehmern bis zu sechs Monate Freistellung zur häuslichen Pflege naher Angehöriger. Ein Rechtsanspruch besteht nur in Betrieben ab 15 Mitarbeitern.
Die Sachkosten-Quote misst den Anteil der Betriebsmittelkosten am Praxisumsatz. Orientierungswerte, Benchmarks und Optimierungshebel für Arztpraxen.
Eine Patientenverfügung legt schriftlich fest, welche medizinischen Maßnahmen eine Person für den Fall ihrer Einwilligungsunfähigkeit wünscht oder ablehnt. Für Ärzte rechtlich bindend.
Die Rüge der Ärztekammer ist ein berufsrechtliches Ahndungsmittel. Anlass, Verfahren und Konsequenzen für betroffene Ärzte erklärt Eine Rüge der Ärztekammer ist ein …
Sozialversicherungspflicht für Ärzte: Wann sind angestellte und selbstständige Ärzte pflichtversichert, wer ist befreit und welche Rolle spielt das Versorgungswerk?
Effektives Terminmanagement in der Arztpraxis: Methoden zur Wartezeit-Reduzierung, Digitalisierungsoptionen und wirtschaftliche Auswirkungen auf Umsatz und Patientenzufriedenheit.
Zeitwertkonten ermöglichen Ärzten, geleistete Überstunden oder Gehalt steuerfrei anzusparen und später als Freizeit oder für den Vorruhestand zu nutzen.
Obliegenheiten in der Versicherung sind Verhaltensanforderungen des Versicherers an den Versicherungsnehmer. Verletzungen können die Leistung kürzen oder den Versicherungsschutz gefährden.
Die Prämienanpassungsklausel erlaubt Versicherern, Beiträge einseitig zu erhöhen, wenn Leistungsausgaben oder Schadenquoten dies rechtfertigen. In PKV und Berufshaftpflicht üblich.
Die Liquiditätsreserve ist das frei verfügbare Kapital einer Praxis oder eines Arztes für unerwartete Ausgaben. Empfohlen werden drei bis sechs Monatsumsätze als Puffer.
Die Landarztquote reserviert einen Teil der Medizinstudienplätze für Bewerber, die sich verpflichten, nach dem Studium mehrere Jahre in unterversorgten ländlichen Regionen zu praktizieren.
Der Steigerungssatz in der GOÄ multipliziert den einfachen Gebührenbetrag und bestimmt das privatärztliche Honorar. Zulässige Faktoren, Begründungspflicht und Praxisbeispiele.
Die Rentengarantiezeit sichert die Rentenzahlung einer privaten Rentenversicherung für einen Mindestzeitraum, auch wenn der Versicherte früh stirbt. Bedeutung für Ärzte.
Mischkalkulation in der Arztpraxis bezeichnet die kombinierte Kalkulation aus GKV-Einnahmen und Privatliquidation. Ein günstiges GKV-Privat-Verhältnis steigert die Praxisrentabilität erheblich.
Der Stichentscheid in der Rechtsschutzversicherung gibt Versicherungsnehmern das Recht, bei abgelehnter Deckung eine externe Prüfung zu verlangen. Bedeutung für Ärzte.
Der Kassenarzt ist der umgangssprachliche Begriff für einen zugelassenen Vertragsarzt, der GKV-Patienten ambulant behandelt und über die KV abrechnet. Heute offiziell: Vertragsarzt.
Die Krankenhausreform 2024 transformiert die Krankenhausfinanzierung durch Vorhaltepauschalen statt DRGs, regionale Versorgungsstufen und strikteren Qualitätsvorgaben für Kliniken.
Das Laborbudget ist ein quartalsbezogenes Ausgabenbudget für Laborleistungen in der Kassenpraxis, das die Gesamtausgaben für GKV-Laboruntersuchungen je Praxis begrenzt.
Ein Praxisverwaltungssystem (PVS) ist Software zur Patientenverwaltung, Abrechnung und Dokumentation in Arztpraxen. Funktionen, Zertifizierung und Auswahlkriterien.
Die Vorfälligkeitsentschädigung fällt bei vorzeitiger Darlehensablösung an. Für Ärzte relevant bei Praxisverkauf, Umfinanzierung und Immobilienverkauf.
Die Kfz-Typklasse beeinflusst die Versicherungsprämie über die durchschnittliche Schadenbilanz eines Fahrzeugmodells. Wie sie berechnet wird und was Ärzte bei der Fahrzeugwahl beachten sollten.
Die Kreditwürdigkeit von Ärzten beschreibt ihre Bonität gegenüber Banken bei Praxisdarlehen oder Immobilienfinanzierungen. Ärzte gelten aufgrund stabiler Einkommenserwartungen als bevorzugte Kreditnehmer.
Die Total Expense Ratio (TER) misst die Gesamtkosten eines Fonds als Prozentsatz des Fondsvermögens. Bedeutung für Ärzte bei ETF-Selektion und Altersvorsorge-Optimierung.
Die Versicherungspflichtgrenze entscheidet, ob angestellte Ärzte in die PKV wechseln dürfen. Aktueller Betrag 2025, Berechnung und Konsequenzen beim Unterschreiten.
Teilkasko und Vollkasko in der KFZ-Versicherung: Was ist jeweils versichert, wann lohnt sich welche Variante und was gilt für den Arzt-Dienstwagen?
Thesaurierende Fonds reinvestieren Erträge automatisch. Steuerliche Behandlung nach dem Investmentsteuergesetz 2018 und Bedeutung für Ärzte beim langfristigen Vermögensaufbau.
Die Mietkaution bei Gewerbemietverhältnissen für Arztpraxen ist frei verhandelbar; üblicherweise werden drei bis sechs Monatskaltmieten vereinbart. Sie kann als Barkaution oder Bankbürgschaft gestellt werden.
Das Teileinkünfteverfahren steuerlich begünstigt Dividenden und Gewinne aus Kapitalgesellschaftsbeteiligungen. Bedeutung für Ärzte mit Holding oder Praxis-GmbH.
Die Risikolebensversicherung zahlt im Todesfall eine Summe an Hinterbliebene. Für Ärzte mit Familie, Praxiskredit oder Hypothek ist sie ein zentraler Absicherungsbaustein.
Das Verarbeitungsverzeichnis nach Art. 30 DSGVO ist für Arztpraxen Pflicht. Inhalt, Führungspflichten und was bei Datenschutzbehörden-Prüfungen verlangt wird.
Das Logbuch in der ärztlichen Weiterbildung dokumentiert absolvierte Eingriffe, Kompetenzstufen und Weiterbildungsgespräche und ist Voraussetzung für die Facharztprüfung.
Das Kapitalwahlrecht erlaubt Versicherten, am Ende der Laufzeit statt der monatlichen Rente eine einmalige Kapitalauszahlung zu wählen. Wichtig für Ärzte in der Altersvorsorge.
Die steuerliche Selbstanzeige ermöglicht Straffreiheit bei Steuerhinterziehung. Voraussetzungen, Fristen und Besonderheiten für Ärzte mit komplexen Einkommensquellen.
Ein Letter of Intent (LOI) ist eine schriftliche Absichtserklärung im Vorfeld eines Praxiskaufs oder einer Praxisübernahme. Er ist in der Regel nicht bindend, signalisiert aber ernsthafte Verhandlungsbereitschaft.
Sonderbedarf erlaubt eine Kassenzulassung trotz gesperrtem Planungsbereich. Voraussetzungen, Verfahren und strategische Relevanz für Ärzte bei der Niederlassung.
Der unabhängige Treuhänder prüft PKV-Beitragserhöhungen und genehmigt sie. Bedeutung für Versicherte und warum er nicht identisch mit dem BaFin-Aufsichtsverfahren ist.
Der Versorgungsausgleich bei Scheidung teilt Rentenanwartschaften auf. Für Ärzte besonders komplex wegen Versorgungswerk, PKV-Beitrag und Praxisrente.
Eine Pensionskasse ist eine rechtsfähige Versorgungseinrichtung, die betriebliche Altersvorsorge über Arbeitgeber finanziert. Sie ist ein wichtiger BAV-Durchführungsweg für Krankenhausmitarbeiter.
Die Karenzzeit beim Krankentagegeld ist der Zeitraum nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, in dem noch keine Leistung ausgezahlt wird. Für Ärzte meist 3 bis 14 Tage.
Die Musterberufsordnung (MBO-Ä) ist das von der Bundesärztekammer beschlossene Rahmenregelwerk für das ärztliche Berufsrecht. Sie wird von den Landesärztekammern in eigene Berufsordnungen umgesetzt.
Die lineare Abschreibung verteilt die Anschaffungskosten eines Wirtschaftsguts gleichmäßig auf die Nutzungsdauer. Sie ist in der Arztpraxis die Standardmethode nach § 7 Abs. 1 EStG.
Das gerichtliche Mahnverfahren ist ein vereinfachter Weg für Arztpraxen, offene Forderungen aus Privatliquidationen gerichtlich durchzusetzen, ohne sofort klagen zu müssen.
Mietsachschäden sind Schäden an gemieteten Praxisräumen, die durch den Mieter verursacht werden. Sie können durch die Betriebs- oder Berufshaftpflicht mitabgedeckt sein.
Die aktuarielle Berechnung ist die versicherungsmathematische Methode zur Kalkulation von PKV-Beiträgen, Altersrückstellungen und Leistungswahrscheinlichkeiten auf Basis von Sterbetafeln und Kostenannahmen.
Das Wertpapierdepot ist das bei einer Bank oder einem Broker geführte Konto, auf dem Aktien, Fonds und Anleihen verwahrt werden, und Grundlage jeder Kapitalanlage für Ärzte.
Interoperabilität im Gesundheitswesen bezeichnet die Fähigkeit verschiedener IT-Systeme, Daten auszutauschen und gemeinsam zu nutzen, um eine nahtlose Patientenversorgung zu ermöglichen.
Das GDNG ist ein deutsches Bundesgesetz, das die Nutzung von Gesundheitsdaten für Forschungszwecke erleichtert und gleichzeitig den Datenschutz für Patienten sicherstellt.
Der Dienstwagen ist beim Arzt steuerlich als geldwerter Vorteil zu versteuern, entweder nach der 1-Prozent-Regel oder per Fahrtenbuch, was erhebliche Steuerbelastungen auslöst.
Die ärztliche Dokumentationspflicht verpflichtet Ärzte zur vollständigen, zeitnahen Aufzeichnung aller medizinischen Maßnahmen und schützt im Haftungsfall vor Beweislastumkehr.
Der Finanzplan bei der Praxisgründung ist eine strukturierte Übersicht aller Investitionen, Anlaufkosten, Finanzierungsquellen und Ertragserwartungen für die ersten Praxisjahre.
Das DVG von 2019 ermöglicht die Verschreibung von Gesundheits-Apps (DiGA) auf Rezept und treibt die Digitalisierung der medizinischen Versorgung in Deutschland voran.
Besondere Kosten nach GOÄ sind tatsächlich entstandene Auslagen, die ein Arzt zusätzlich zu seinem Honorar in der Rechnung ausweisen und dem Patienten in Rechnung stellen darf.
Das Hausgeld ist der monatliche Betrag, den Eigentümer einer Eigentumswohnung an die Wohnungseigentümergemeinschaft zahlen, um laufende Kosten und Rücklagen zu finanzieren.
Das Ertragswertverfahren ist die gängigste Methode zur Bewertung von Arztpraxen beim Kauf oder Verkauf, bei der der Praxiswert aus dem nachhaltig erzielbaren Jahresgewinn abgeleitet wird.
Die Denkmalschutz-Bescheinigung ist das behördliche Dokument, das die Denkmaleigenschaft eines Gebäudes belegt und Voraussetzung für die steuerliche Denkmalschutz-AfA ist.
Der Arbeitgeber-Beitragszuschuss zur PKV ist der gesetzliche Pflichtanteil, den Arbeitgeber an PKV-versicherte Arbeitnehmer zahlen, maximal die Hälfte des GKV-Höchstbeitrags.
Innere Betriebsschäden sind Schäden an medizinisch-technischen Geräten, die durch betriebsinterne Ursachen wie Kurzschluss, Bedienungsfehler oder Materialermüdung entstehen.
Ein DMP ist ein strukturiertes Behandlungsprogramm der GKV für chronisch kranke Patienten, an dem Ärzte teilnehmen können und für die strukturierte Betreuung vergütet werden.
Die Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) ist eine Kooperationsform für Vertragsärzte, bei der mehrere Ärzte gemeinsam kassenärztlich tätig sind und Ressourcen teilen.
Gold ist als Kapitalanlage nach einer Haltedauer von mehr als einem Jahr steuerfrei veräußerbar. Gewinne innerhalb der Jahresfrist unterliegen dem persönlichen Einkommensteuersatz.
Die Haftzeit ist der vertraglich vereinbarte Zeitraum, innerhalb dessen eine Betriebsunterbrechungsversicherung den entgangenen Gewinn und die Fixkosten nach einem Schadenereignis ersetzt.
Burnout bei Ärzten bezeichnet einen Zustand chronischer Erschöpfung, emotionaler Distanzierung und verminderter Leistungsfähigkeit infolge anhaltender beruflicher Überlastung.