Betriebskostenumlage
Die Betriebskostenumlage bezeichnet die im Mietvertrag vereinbarte Weitergabe von Nebenkosten des Vermieters an den Mieter, also auch an Arztpraxen als Gewerberaummieter.
Fachbegriffe aus Versicherung und Finanzen für Ärzte verständlich erklärt.
Die Betriebskostenumlage bezeichnet die im Mietvertrag vereinbarte Weitergabe von Nebenkosten des Vermieters an den Mieter, also auch an Arztpraxen als Gewerberaummieter.
Die Güterstandsschaukel ist eine Strategie im Eherecht, bei der Eheleute vom Güterstand der Zugewinngemeinschaft zur Gütertrennung und zurück wechseln, um Vermögen steuerfrei zu übertragen.
Eine DiGA ist eine zertifizierte App auf Rezept, die Ärzte seit 2020 für GKV-Versicherte verschreiben können und die medizinische Versorgungsleistungen digital erbringt.
Asset Allocation bezeichnet die strategische Aufteilung eines Anlageportfolios auf verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Immobilien und Liquidität zur Risikostreuung.
Beweislastumkehr im Arzthaftungsrecht bezeichnet die Verlagerung der Beweispflicht vom Patienten auf den Arzt, die bei groben Behandlungsfehlern oder fehlerhafter Dokumentation eintritt.
Beihilfe ist eine staatliche Zuwendung für Beamte und bestimmte Beschäftigte im öffentlichen Dienst, die einen festgelegten Prozentsatz der Krankheitskosten erstattet und durch eine PKV ergänzt wird.
Die Arztanrechnung im Rahmen der Berufsunfähigkeitsversicherung bezeichnet die besondere Bewertung des Versicherungsschutzes für Ärzte, die als Leistungsprüfer oder Gutachter eigene Kolleginnen beurteilen.
Arbeitsmedizinische Vorsorge bezeichnet ärztliche Untersuchungen und Beratungen, die Arbeitgeber für Mitarbeiter mit bestimmten Gefährdungen am Arbeitsplatz organisieren und finanzieren müssen.
PKV-Altersrückstellungen sind kapitalgedeckte Rücklagen, die PKV-Versicherer für jeden Versicherten bilden, um die im Alter steigenden Gesundheitskosten ohne proportionale Beitragserhöhungen zu finanzieren.
Die Gewährleistung bei Medizinprodukten ist der gesetzliche Anspruch des Käufers gegen den Verkäufer auf Nachbesserung, Ersatz oder Minderung bei mangelhaften Produkten innerhalb der gesetzlichen Frist.
Cashflow bezeichnet den Netto-Zahlungsmittelfluss einer Arztpraxis, also die Differenz zwischen Einzahlungen und Auszahlungen in einem Zeitraum Der Cashflow …
Ein Investoren-MVZ ist ein Medizinisches Versorgungszentrum, das von einem privatwirtschaftlichen Investor oder Finanzinvestor betrieben wird und nicht von Ärzten oder Krankenhäusern geführt wird.
Die Erwerbsminderungsrente ist eine Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung, die bei dauerhafter Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gezahlt wird, aber für die meisten Ärzte nicht relevant ist.
Der GOÄ-Faktor ist der Multiplikator, mit dem der einfache Gebührensatz einer privatärztlichen Leistung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) multipliziert wird.
Die DSGVO verpflichtet Arztpraxen zu strengen Regeln beim Umgang mit Patientendaten, da Gesundheitsdaten besonders sensible Kategorien personenbezogener Daten sind.
Der Datenschutzbeauftragte in der Arztpraxis überwacht die DSGVO-konforme Verarbeitung von Patientendaten und ist ab bestimmten Praxisgrößen verpflichtend zu bestellen.
Honorargestaltung bezeichnet die strategische Planung und Festlegung der ärztlichen Vergütung für Leistungen, die über das gesetzliche Kassenhonorar hinausgehen.
Der Behandlungsvertrag ist der rechtliche Rahmen zwischen Arzt und Patient, der gegenseitige Pflichten wie Sorgfalt, Aufklärung, Dokumentation und Vergütung verbindlich festlegt.
Allmählichkeitsschäden sind Schäden, die nicht plötzlich, sondern durch langsame, kontinuierliche Einwirkung entstehen, und in der Standardhaftpflichtversicherung oft ausgeschlossen sind.
Praxis-Benchmarking bezeichnet den strukturierten Vergleich von Kennzahlen einer Arztpraxis mit Branchendurchschnittswerten, um Stärken und Optimierungspotenziale zu identifizieren.
CME-Punkte sind Fortbildungsnachweise für Ärzte, die die gesetzliche Fortbildungspflicht von 250 Punkten alle 5 Jahre belegen CME-Punkte (Continuing Medical …
Die Cannabis-Legalisierung 2024 hat direkte Auswirkungen auf den Praxisalltag von Ärzten: vom Umgang mit konsumierenden Patienten bis zu Fragen der Fahreignung und der Verordnung von medizinischem Cannabis.
Die Forderungsausfalldeckung ist ein Baustein der Haftpflichtversicherung, der einspringt, wenn ein Patient dem Arzt gegenüber schadensersatzpflichtig ist, den Betrag aber nicht zahlen kann.
Eine Anzeigepflichtverletzung liegt vor, wenn ein Versicherungsnehmer beim Antrag wissentlich oder fahrlässig relevante Gesundheitsfragen falsch oder unvollständig beantwortet, was den Versicherer zur Vertragsanpassung oder Kündigung berechtigt.
Die Betriebsunterbrechungsversicherung sichert Arztpraxen gegen Umsatzausfälle ab, die durch unvorhergesehene Ereignisse wie Brand, Einbruch oder schwere Erkrankung des Praxisinhabers entstehen.
Doppelzulassung bezeichnet das gleichzeitige Innehaben einer Kassenzulassung als niedergelassener Vertragsarzt und einer Klinikstelle, was arbeitsrechtlich eng begrenzt ist.
Jobsharing in der Arztpraxis bezeichnet die gemeinsame Nutzung eines Kassensitzes durch zwei Ärzte, die sich die Zulassung und das Behandlungsvolumen teilen.
Die Ablaufleistung ist der Gesamtbetrag, den eine Lebens- oder Rentenversicherung am Ende der Vertragslaufzeit auszahlt, bestehend aus garantiertem Kapital und Überschussbeteiligung.
Der Deckungsbeitrag in der Arztpraxis ist die Differenz zwischen Leistungserlösen und variablen Kosten und zeigt, welcher Betrag zur Deckung der Fixkosten verbleibt.
Die Gesamtvergütung ist das von den Krankenkassen an die Kassenärztliche Vereinigung zu zahlende Gesamthonorar für alle vertragsärztlichen Leistungen einer Region in einem Quartal.
Die Direktversicherung ist eine betriebliche Altersvorsorge, bei der der Arbeitgeber für Mitarbeiter eine Lebens- oder Rentenversicherung abschließt und Beiträge steuerbegünstigt einzahlt.
Das Gutachterhonorar ist die Vergütung, die ein medizinischer Sachverständiger für die Erstellung eines Gutachtens erhält. Es richtet sich nach JVEG, GOÄ oder freier Vereinbarung.
Das Elterngeld ist eine staatliche Lohnersatzleistung nach der Geburt eines Kindes, deren Berechnung für Ärzte wegen schwankender Einkünfte besondere Regeln erfordert.
Ein Annuitätendarlehen ist ein Darlehen mit gleichbleibenden monatlichen Raten (Annuitäten), bei dem der Zinsanteil im Zeitverlauf sinkt und der Tilgungsanteil steigt, bis das Darlehen vollständig zurückgezahlt ist.
Der Freistellungsauftrag ist ein Antrag an eine Bank, Kapitalerträge bis zum Sparer-Pauschbetrag von 1.000 Euro (Singles) oder 2.000 Euro (Paare) ohne Kapitalertragsteuer auszuschütten.
Ein Ehevertrag für Ärzte sichert den Praxiswert und das Privatvermögen im Scheidungsfall und schützt vor dem gesetzlichen Zugewinnausgleich, der die Praxis gefährden kann.
Die Auslandskrankenversicherung deckt Krankheitskosten und Rücktransporte im Ausland ab und ist für Ärzte auf Reisen und bei internationalem Einsatz unverzichtbar.
Eine Abfindung ist eine einmalige Geldzahlung des Arbeitgebers an einen Arbeitnehmer beim Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis, die steuerlich begünstigt behandelt wird.
Die A1-Bescheinigung ist ein EU-Dokument, das bestätigt, welchem nationalen Sozialversicherungsrecht eine Person bei vorübergehender Tätigkeit im EU-Ausland unterliegt.
Die Infektionsklausel in der Berufsunfähigkeitsversicherung regelt, ob ein Berufsverbot wegen Infektionsgefahr als Berufsunfähigkeit gilt und Leistungen auslöst.
Die DFG-Forschungsförderung bezeichnet die Finanzierung wissenschaftlicher Projekte durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Ärzte und Wissenschaftler an Universitäten und Kliniken beantragen können.
Die ePA ist die digitale Gesundheitsakte für GKV-Versicherte, in der Befunde, Medikamentenpläne und Arztbriefe sektorenübergreifend gespeichert und abgerufen werden können.
Der Arztfall ist eine Abrechnungseinheit in der vertragsärztlichen Versorgung und bezeichnet alle Leistungen, die ein Arzt im Quartal für einen Versicherten erbringt und abrechnet.
Der Arbeitsvertrag in der Klinik ist die schriftliche Vereinbarung zwischen Krankenhaus und Arzt, die Vergütung, Arbeitszeit, Dienste, Kündigungsfristen und weitere Bedingungen regelt.
Der Einkommensteuertarif legt die progressiven Steuersätze von 14 bis 45 Prozent fest und trifft Ärzte als Spitzenverdiener besonders mit dem Spitzensteuersatz von 42-45 Prozent.
Die Ärztekammer ist eine berufsständische Körperschaft des öffentlichen Rechts, der alle approbierten Ärzte eines Bundeslandes kraft Gesetzes angehören und die die ärztliche Berufsordnung durchsetzt.
Die Impressumspflicht verpflichtet Arztpraxen mit Websites oder Social-Media-Profilen, vollständige und leicht auffindbare Anbieterangaben bereitzuhalten.
Die Erwerbsminderungsrente des Versorgungswerks ist eine Leistung der berufsständischen Pflichtversicherung für Ärzte, die bei dauerhafter Einschränkung der Erwerbsfähigkeit gezahlt wird.
Der Arbeitgeberzuschuss zur PKV ist der gesetzlich geregelte Beitragszuschuss, den Arbeitgeber an privatversicherte Angestellte zahlen müssen, maximal in Höhe des halben GKV-Höchstbeitrags.
Die Facharztprüfung ist die Abschlussprüfung der fachärztlichen Weiterbildung vor der Ärztekammer, nach der der Arzt die Facharztbezeichnung führen darf.
Die Anwartschaftsversicherung sichert PKV-Versicherten das Recht, nach einer Unterbrechung (z.B. Elternzeit, Auslandsaufenthalt) ohne neue Gesundheitsprüfung in die PKV zurückzukehren.
Forderungsmanagement umfasst alle Maßnahmen einer Arztpraxis zur systematischen Überwachung offener Honorarforderungen, zum Mahnwesen und zur Minimierung von Zahlungsausfällen.
Die Berufshaftpflichtversicherung für Ärzte ist die Pflichtversicherung gegen Schadensersatzansprüche aus ärztlichen Behandlungsfehlern und deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab.
Der Investitionsabzugsbetrag (IAB) erlaubt es Ärzten, geplante Investitionen in Betriebsmittel vorab steuerlich geltend zu machen und so die Steuerlast zu senken.
Inflationsschutz bezeichnet Strategien und Anlageklassen, die den Kaufkraftverlust durch Inflation ausgleichen oder das Vermögen vor Geldentwertung schützen.
Der Garantiezins ist der vom Versicherer garantierte Mindestzins auf den Sparanteil einer Lebens- oder Rentenversicherung, der für die gesamte Vertragslaufzeit festgeschrieben ist.
Die Grundzulage ist die staatliche Förderung im Riester-Rentenvertrag für Pflichtversicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung. Sie beträgt bis zu 175 Euro jährlich.
Bei der Einzelveranlagung versteuern Eheleute ihre Einkünfte getrennt, was bei ähnlichem Einkommen günstiger ist als das Ehegattensplitting mit stark unterschiedlichen Einkommen.
Die Arbeitgeberhaftpflicht bezeichnet die gesetzliche Haftung des Praxisinhabers für Schäden, die seinen angestellten Mitarbeitern durch den Betrieb der Praxis entstehen.
Arbeitnehmerüberlassung in der Arztpraxis bezeichnet den legalen Einsatz von Zeitarbeitskräften über eine zugelassene Zeitarbeitsfirma, um kurzfristige Personalengpässe zu überbrücken.
Die Inhaltsversicherung schützt das bewegliche Inventar einer Arztpraxis gegen Schäden durch Feuer, Einbruch, Leitungswasser und weitere Gefahren.
Das Heilmittelwerbegesetz (HWG) regelt die Werbung für Arzneimittel, Medizinprodukte und Heilverfahren in Deutschland und setzt enge Grenzen für die ärztliche Praxisvermarktung.
Die Betriebsrente ist eine Form der betrieblichen Altersvorsorge, die Praxisinhaber für ihre Mitarbeiter einrichten können und die steuer- und sozialabgabenfrei aus dem Bruttolohn finanziert wird.
Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) regelt den Umgang mit Betäubungsmitteln in Deutschland, insbesondere die Verschreibung, Abgabe und Lagerung durch Ärzte und Apotheken.
Factoring in der Arztpraxis bezeichnet den Verkauf offener Honorarforderungen an ein Factoringunternehmen gegen sofortige Liquidität, was das Ausfallrisiko und den Verwaltungsaufwand senkt.
Die Gleichwertigkeitsprüfung ist das behördliche Verfahren zur Feststellung, ob ein im Ausland erworbener Arztabschluss mit dem deutschen Hochschulabschluss gleichwertig ist.
Gesundheitsfragen bei der Berufsunfähigkeitsversicherung sind die vorvertragliche Risikoprüfung des Versicherers, deren wahrheitsgemäße Beantwortung für den späteren Leistungsanspruch entscheidend ist.
Der Hygieneplan ist ein verbindliches Dokument in jeder Arztpraxis, das sämtliche Maßnahmen zur Infektionsverhütung und zum Gesundheitsschutz von Patienten und Personal beschreibt.
Die Fünftelregelung ist eine steuerliche Begünstigung für außerordentliche Einkünfte wie Abfindungen oder Praxisverkaufserlöse, die die progressive Einkommensteuer mindert.
Die Gehaltsverhandlung im Klinikumfeld bezeichnet das Gespräch zwischen einem angestellten Arzt und dem Klinikarbeitgeber über Vergütung, Zulagen und Zusatzleistungen über den Tarifvertrag hinaus.
Die GOÄ-Reform 2026 ist die geplante Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte, die erstmals seit 1996 die Punktwerte aktualisiert und neue Leistungen wie Telemedizin aufnimmt.
Der Erbschaftsteuer-Freibetrag ist der steuerfreie Betrag, den Erben vom Wert eines Nachlasses abziehen dürfen, bevor Erbschaftsteuer anfällt Er hängt vom …
Eine internationale Krankenversicherung sichert den Versicherten weltweit gegen Krankheitskosten ab und ist für Ärzte relevant, die im Ausland tätig sind oder häufig reisen.
Eine Immobilien-GmbH ist eine Kapitalgesellschaft, die ausschließlich oder überwiegend Immobilien hält und verwaltet, um Steuervorteile gegenüber dem Privatbesitz zu nutzen.
Die eGK ist der Versicherungsnachweis für GKV-Versicherte, der in Arztpraxen eingelesen wird und zunehmend als Schlüssel zu digitalen Gesundheitsdiensten wie der ePA dient.
Ein Behandlungsfehler liegt vor, wenn ein Arzt vom medizinischen Standard abweicht und dadurch einem Patienten ein Gesundheitsschaden entsteht, der bei leitliniengerechter Behandlung ausgeblieben wäre.
Impact Investing bezeichnet eine Anlagestrategie, bei der neben finanzieller Rendite auch eine messbare positive Wirkung auf Gesellschaft und Umwelt angestrebt wird.
Die Grunderwerbsteuer ist eine einmalige Steuer beim Erwerb von Grundstücken und Immobilien in Deutschland. Der Steuersatz variiert je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent.
Die Berufsordnung für Ärzte ist das von den Ärztekammern erlassene Standesrecht, das die Pflichten und die ethischen Grundsätze ärztlicher Berufsausübung verbindlich regelt.
Der Gutachtenvertrag ist ein schuldrechtlicher Vertrag, durch den ein Arzt die Erstellung eines medizinischen Gutachtens gegen Honorar übernimmt. Er regelt Leistung, Vergütung und Haftung.
Die Gewässerschadenhaftpflicht ist eine Pflichtversicherung für Betriebe mit gewässergefährdenden Stoffen, die Schäden an Gewässern durch Öl, Chemikalien oder Lagerung abdeckt.
Der Basistarif der PKV ist ein gesetzlich vorgeschriebener Pflichtoptionstarif für bestimmte Personengruppen, der Leistungen auf GKV-Niveau bietet und einen Beitrag nicht über dem GKV-Höchstbeitrag erlaubt.
Die Elektronikversicherung für Arztpraxen deckt Schäden an medizinischen Geräten, Computern und EDV-Anlagen durch Bedienungsfehler, Kurzschluss oder Sturz ab.
Cybersicherheit in der Arztpraxis bezeichnet alle technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz von Patientendaten und Praxissystemen vor digitalen Angriffen.
Der Gewerbesteuermessbetrag ist die Rechengröße zur Ermittlung der Gewerbesteuer. Er ergibt sich aus dem Gewerbeertrag multipliziert mit der Steuermesszahl von 3,5 %.
Eine Privatärztliche Verrechnungsstelle (PVS) ist ein Dienstleister, der die Privatliquidation für Ärzte übernimmt, Rechnungen an Patienten stellt und das Forderungsmanagement durchführt.
Die Erbschaftsteuer ist eine Steuer auf den Wert von Vermögen, das eine Person durch Erbfall oder Schenkung erhält, und richtet sich nach Steuerklasse und Freibetrag.
Doppelversicherung liegt vor, wenn dasselbe Risiko bei zwei Versicherern gleichzeitig versichert ist und zu einer Übervergütung über den tatsächlichen Schaden hinaus führen würde.
Eine Ethikkommission ist ein unabhängiges Gremium, das klinische Studien und medizinische Forschungsvorhaben auf ihre ethische Vertretbarkeit und rechtliche Zulässigkeit prüft.
Der Chefarztvertrag regelt die Beschäftigung eines leitenden Arztes am Krankenhaus und enthält Klauseln zu Vergütung, Nebentätigkeit und Liquidationsrecht.
Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist ein vom Arbeitgeber finanzierter Zusatzversicherungsschutz für Mitarbeiter, meist als Zusatzleistung zur GKV oder als PKV-Ergänzung.
Eine Holding-Struktur ist eine Unternehmensform, bei der eine übergeordnete Gesellschaft (Holding) Anteile an einer oder mehreren Tochtergesellschaften hält und koordiniert.
Der Berufsstarterbonus ist ein Marketinginstrument von Versicherungsanbietern, das Berufseinsteigern günstige Einstiegskonditionen oder Einmalzahlungen beim Abschluss bestimmter Verträge bietet.
Eine Earn-out-Klausel beim Praxisverkauf vereinbart einen variablen Kaufpreisanteil, der abhängig von zukünftigen Umsätzen der Praxis nach der Übergabe gezahlt wird.
Die fondsgebundene Rentenversicherung ist ein Altersvorsorgeprodukt, bei dem die Beiträge in Investmentfonds angelegt werden und die Rentenleistung von der Fondsperformance abhängt.
Die Due Diligence beim Praxiskauf bezeichnet die systematische Prüfung aller rechtlichen, wirtschaftlichen und medizinischen Aspekte einer Praxis vor dem Kauf.
IGeL-Leistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen) sind privatärztliche Angebote, die von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden und vom Patienten selbst bezahlt werden müssen.
Der Entschädigungszeitraum ist die in der Betriebsunterbrechungsversicherung vereinbarte Höchstdauer, für die der Versicherer Ertragsausfälle nach einem Schaden ersetzt.
Brandschutz in der Arztpraxis umfasst alle baulichen, technischen und organisatorischen Maßnahmen, die Praxisinhaber zum Schutz von Patienten, Mitarbeitern und Sachwerten vor Bränden treffen müssen.
Die gematik ist die nationale Agentur für digitale Medizin in Deutschland, die die Telematikinfrastruktur (TI) entwickelt und betreibt, einschließlich der elektronischen Patientenakte.