Als Small Caps (englisch: small capitalisation) werden Aktien von Unternehmen bezeichnet, deren Marktkapitalisierung im unteren Segment liegt. Die genaue Abgrenzung variiert, üblicherweise gelten Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung zwischen 300 Millionen und zwei Milliarden US-Dollar als Small Caps. Sie stehen im Gegensatz zu Mid Caps und Large Caps (Standardwerte wie DAX-Konzerne). Small Caps sind in Indizes wie dem MSCI World Small Cap oder dem Russell 2000 gebündelt.
Bedeutung für Ärzte
Für Ärzte, die ein breit diversifiziertes Portfolio aufbauen, bieten Small Caps eine interessante Ergänzung zu Standard-ETFs auf den MSCI World oder S&P 500. Historisch haben Small Caps langfristig eine höhere Rendite als Large Caps erzielt (sogenannte Small-Cap-Prämie), allerdings verbunden mit höherer Schwankungsbreite. In längeren Anlagephasen, wie sie für jüngere Ärzte typisch sind, können Small Caps daher sinnvoll sein.
Praxishinweise
Ärzte sollten Small-Cap-ETFs als Ergänzung, nicht als Kernbestandteil ihres Portfolios betrachten. Die höhere Volatilität erfordert eine entsprechende Risikotragfähigkeit. Ein Anteil von 10-20 Prozent am Gesamtportfolio ist eine übliche Empfehlung in der Finanzplanung. Ärzteversichert berät zur Kapitalanlage und ETF-Strategie für Ärzte.
Weiterführende Informationen bietet die Blog-Übersicht.
Quellen
- extraETF: Small Caps erklärt
- MSCI: MSCI World Small Cap Index
- Stiftung Warentest: Aktien und Diversifikation
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