Eine Tagesklinik ist eine teilstationäre medizinische Einrichtung, in der Patienten tagsüber intensiv behandelt werden, die Einrichtung aber abends wieder verlassen. Sie findet sich sowohl in psychiatrischen und psychosomatischen Bereichen (tagesklinische Behandlung bei psychischen Erkrankungen) als auch in somatischen Bereichen, etwa für ambulante Operationen oder Chemotherapieinfusionen. Die Tagesklinik liegt zwischen ambulanter Praxis und stationärer Klinik.

Bedeutung für Ärzte

Für Klinikärzte und Praxisinhaber mit angebundener tagesklinischer Einheit ist die korrekte Abrechnung und rechtliche Einordnung der tagesklinischen Behandlung wichtig. Die Abrechnung teilstationärer Leistungen erfolgt über DRG-Fallpauschalen oder über EBM-Ziffern je nach Rechtsform der Einrichtung. In der Psychiatrie gibt es eigene Tagessätze für die psychiatrische Institutsambulanz (PIA) und tagesklinische Behandlung.

Praxishinweise

Ärzte, die eine tagesklinische Einheit betreiben möchten, benötigen eine entsprechende Zulassung nach § 108 SGB V oder eine Ermächtigung. Die Dokumentations- und Abrechnungsanforderungen sind umfangreich. Ärzteversichert informiert zu Haftungsrisiken und geeigneten Versicherungslösungen für teilstationäre Einrichtungen.

Weiterführende Informationen bietet die Blog-Übersicht.

Quellen

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