Überspannungsschäden entstehen, wenn die Netzspannung kurzzeitig über den normalen Wert ansteigt und dabei an elektrische Geräte angeschlossene Komponenten beschädigt oder zerstört. Ursachen sind typischerweise Blitzeinschläge, Netzfehler des Energieversorgers oder Schalthandlungen im Stromnetz. In Arztpraxen sind besonders hochwertige medizinische Geräte, Röntgenanlagen, Praxiscomputer und Telematikinfrastruktur von erheblichem Schaden bedroht.

Bedeutung für Ärzte

Für Praxisinhaber ist entscheidend, ob ihre Inhaltsversicherung oder Elektronikversicherung Überspannungsschäden explizit einschließt. Viele Standardpolicen decken nur direkte Blitzschäden, nicht aber Induktionsschäden oder Überspannungen aus dem Versorgungsnetz. Gerade bei teuren Diagnose- und Therapiegeräten können Reparaturen oder Ersatzbeschaffungen erhebliche Kosten verursachen, die ohne ausreichenden Versicherungsschutz vollständig zu Lasten der Praxis gehen.

Praxishinweise

Ärzte sollten ihre Versicherungsverträge auf die genaue Abgrenzung von Überspannungs-, Induktions- und Blitzschäden prüfen und gegebenenfalls Deckungslücken schließen. Der Einbau von Überspannungsschutzgeräten kann sowohl Schäden vorbeugen als auch Versicherungsprämien senken. Für eine umfassende Praxisversicherungsberatung steht Ärzteversichert zur Verfügung.

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Quellen

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