Die Versichertenbescheinigung ist ein offizielles Dokument einer gesetzlichen Krankenkasse, das die aktive Mitgliedschaft und den Anspruch auf GKV-Leistungen eines Versicherten nachweist. In der modernen Praxisorganisation wird die Versicherungsmitgliedschaft überwiegend durch die elektronische Gesundheitskarte (eGK) beim Einlesen im Praxisverwaltungssystem geprüft und bestätigt. Papierförmige Versichertenbescheinigungen werden heute nur noch in Ausnahmefällen ausgestellt.

Bedeutung für Ärzte

Für Arztpraxen ist die Überprüfung der Versichertenbescheinigung beziehungsweise des Versichertenstatus über die eGK eine Pflichtvoraussetzung für die GKV-Abrechnung. Wird ein Patient ohne gültige Versichertennachweise behandelt, kann die erbrachte Leistung nicht über die KV abgerechnet werden. Bei technischen Problemen mit der eGK sollte die Praxis eine schriftliche Bestätigung der Krankenkasse anfordern.

Praxishinweise

Praxen sollten standardisierte Abläufe für das Einlesen der eGK und den Umgang mit fehlenden oder ungültigen Karten etablieren. Auch die Dokumentation von Ausnahmen ist wichtig. Für Fragen zur Praxisorganisation und zu versicherungsrechtlichen Aspekten der Praxistätigkeit steht Ärzteversichert als Ansprechpartner zur Verfügung.

Weiterführende Informationen bietet die Blog-Übersicht.

Quellen

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