Das Währungsrisiko, auch Wechselkursrisiko genannt, bezeichnet die Gefahr, dass Kapitalanlagen in Fremdwährungen durch ungünstige Wechselkursentwicklungen an Wert verlieren, wenn sie in die Heimatwährung des Anlegers umgerechnet werden. Investiert ein Anleger in US-Dollar-denominierte Aktien, kann ein Rückgang des Dollars gegenüber dem Euro die in Euro gemessene Rendite erheblich schmälern, selbst wenn die Aktie in Dollar gestiegen ist.

Bedeutung für Ärzte

Für Ärzte mit international diversifizierten Kapitalanlagen, etwa über globale ETFs oder Einzelaktien aus Nicht-Euro-Ländern, ist das Währungsrisiko ein relevanter Performancefaktor. Gerade bei US-Aktien, die einen Großteil globaler Indizes ausmachen, ist das Wechselkursverhältnis Euro-Dollar ein permanenter Begleitfaktor. Währungsgesicherte Fonds können das Risiko reduzieren, verursachen aber Absicherungskosten.

Praxishinweise

Ärzte sollten beim Aufbau eines internationalen Portfolios das Währungsrisiko bewusst einkalkulieren und entscheiden, ob eine Absicherung sinnvoll ist. Für eine umfassende Anlage- und Vorsorgeberatung, die alle Risikoaspekte einbezieht, steht Ärzteversichert als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Quellen

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