Als Chefarzt haben Sie den Gipfel der klinischen Karriereleiter erreicht, aber auch Ihre finanzielle Verantwortung gegenüber Familie und Altersvorsorge ist auf einem Höchststand. Eine passende Berufsunfähigkeitsversicherung ist in dieser Phase unverzichtbar.
Das Wichtigste in Kürze
- Chefärzte verdienen zwischen 12.000 und 25.000 Euro brutto monatlich, das macht eine hohe BU-Rente notwendig
- Viele BU-Verträge wurden in früheren Karrierephasen abgeschlossen und sind auf das heutige Einkommensniveau nicht mehr angepasst
- Bei Berufsunfähigkeit ohne ausreichenden Schutz droht ein massiver Lebensstandard-Einbruch
BU-Versicherung in der Phase Chefarzt
Ein Chefarzt an einem deutschen Krankenhaus erzielt je nach Fachgebiet und Liquidationsrecht Bruttoeinnahmen von 15.000 bis über 30.000 Euro monatlich. Ohne Berufsunfähigkeitsversicherung würde im Ernstfall nur die Versorgungswerk-Erwerbsminderungsrente greifen, die in der Regel deutlich unter dem gewohnten Einkommensniveau liegt.
Die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit bei Ärzten sind Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, psychische Erkrankungen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gerade Chefärzte stehen unter erhöhtem beruflichen Druck, was das Risiko für Burnout und stressbedingte Erkrankungen erhöht. Statistisch wird jeder vierte Deutsche mindestens einmal im Berufsleben berufsunfähig.
Für Chefärzte ist es besonders wichtig, dass die BU-Versicherung eine abstrakte Verweisung ausschließt: Der Versicherer darf im Leistungsfall nicht auf eine andere ärztliche Tätigkeit verweisen, die theoretisch ausgeübt werden könnte. Außerdem sollte die Nachversicherungsgarantie geprüft werden, damit die BU-Rente an gestiegene Einkommensverhältnisse angepasst werden kann.
Worauf Chefärzte besonders achten sollten
Viele Chefärzte haben ihre BU-Versicherung als Assistenzarzt abgeschlossen und seitdem nicht mehr angepasst. Eine BU-Rente von 2.000 Euro monatlich, die einst ausreichend schien, deckt heute nur einen Bruchteil der Lebenshaltungskosten. Ärzteversichert überprüft bestehende Verträge und empfiehlt Anpassungen, die Ihrem aktuellen Einkommensniveau entsprechen.
Typische Fehler in dieser Karrierephase
Ein verbreiteter Fehler ist die Annahme, dass der Versorgungswerk-Schutz ausreicht. Tatsächlich zahlt das Versorgungswerk erst bei vollständiger Erwerbsminderung, nicht schon bei Berufsunfähigkeit im zuletzt ausgeübten Beruf. Auch das Unterlassen regelmäßiger Vertragsüberprüfungen gehört zu den häufigsten Versäumnissen.
Fazit
Als Chefarzt haben Sie viel aufgebaut, was es zu schützen gilt. Eine leistungsstarke BU-Versicherung ist dabei das wichtigste Fundament. Weitere Artikel finden Sie in der Blog-Übersicht.
Quellen und weiterführende Informationen
- GDV – Berufsunfähigkeitsversicherung
- Bundesärztekammer – Versorgungswerke
- ABV – Berufsständische Versorgung
- Ärzteversichert – Versicherungsmakler für Mediziner
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