Das PJ ist für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung der ideale Zeitpunkt: Junges Alter, noch weitgehend gesund, günstige Prämien. Wer jetzt abschließt, sichert sich günstigen Versicherungsschutz für die gesamte Berufskarriere.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein 26-jähriger PJ-Studierender ohne Vorerkrankungen zahlt für eine BU-Rente von 2.000 Euro monatlich bis Rentenalter 67 nur etwa 60 bis 100 Euro monatlich.
  • Das PJ ist versicherungstechnisch eine gute Phase, weil der Gesundheitszustand oft noch optimal ist und Vorerkrankungen aus dem stressreichen Arztberuf noch nicht entstanden sind.
  • Eine BU-Versicherung im PJ sollte mit einer Nachversicherungsgarantie ausgestattet sein, die eine Erhöhung der BU-Rente nach Approbation ohne neue Gesundheitsprüfung ermöglicht.

BU-Versicherung in der Phase PJ

Im PJ verdienen Studierende sehr wenig, und eine BU-Rente auf Basis dieses Einkommens wäre minimal. Dennoch lohnt sich der Abschluss jetzt, weil die Prämie zeitlebens günstig bleibt, wenn man jung und gesund abschließt.

Wer mit 26 Jahren eine Police abschließt, zahlt denselben günstigen Beitrag auch noch mit 40, 50 und 60 Jahren. Wer wartet und mit 35 Jahren abschließt, zahlt deutlich mehr, und wer mit 35 bereits Rückenprobleme, psychische Beschwerden oder einen Bandscheibenvorfall hatte, wird möglicherweise gar nicht mehr versichert oder nur zu schlechten Konditionen.

Für PJ-Studierende empfiehlt sich eine niedrige Startabsicherung (500 bis 1.000 Euro monatlich) kombiniert mit einer weitreichenden Nachversicherungsgarantie. Damit kann die BU-Rente nach der Approbation (Berufseinstieg), der Facharztprüfung oder weiteren Ereignissen ohne neue Gesundheitsprüfung auf 2.500 bis 4.000 Euro monatlich erhöht werden.

Bei der Auswahl sollte auf zwei Kernpunkte geachtet werden: Erstens keine abstrakte Verweisung (der Versicherer darf nicht behaupten, man könne auch einen anderen Beruf ausüben). Zweitens eine arztgerechte Definition der Berufsunfähigkeit, die auf die konkret zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Arzt abstellt.

Worauf PJ-Studierende besonders achten sollten

Gesundheitsfragen im BU-Antrag müssen vollständig und wahrheitsgemäß beantwortet werden. Wer Vorerkrankungen verschweigt, riskiert die Leistungsverweigerung im Schadensfall. Ärzteversichert unterstützt PJ-Studierende dabei, den richtigen Tarif zu finden und Gesundheitsfragen korrekt zu beantworten.

Typische Fehler in dieser Karrierephase

Ein häufiger Fehler ist das Aufschieben des Abschlusses auf "nach dem PJ", was durch Krankheiten oder Beschwerden im Berufsalltag die Versicherbarkeit verschlechtern kann. Ein zweiter Fehler ist die Wahl eines günstigen Tarifs ohne Nachversicherungsgarantie, der später keine Erhöhung ohne neue Gesundheitsprüfung erlaubt.

Fazit

Das PJ ist der günstigste Zeitpunkt für den BU-Abschluss. Wer jetzt handelt, sichert sich dauerhaft günstigen Schutz für das wichtigste Gut eines Arztes: seine Arbeitsfähigkeit. Weitere Artikel finden Sie in der Blog-Übersicht.

Quellen und weiterführende Informationen

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