Ein ETF-Sparplan im PJ zu starten ist die einfachste und günstigste Art, früh mit dem Vermögensaufbau zu beginnen. Mit 25 Euro monatlich kann man eine gewohnheit etablieren, die über Jahrzehnte erheblichen Einfluss auf das Endvermögen hat.

Das Wichtigste in Kürze

  • ETF-Sparpläne sind ab 1 Euro monatlich bei Onlinebrokern erhältlich und ohne Abschlussgebühren
  • Ein globaler Aktien-ETF auf den MSCI World oder All Country World Index ist für Einsteiger ideal
  • Der Zinseszinseffekt über 40 Jahre ist selbst bei kleinen Beträgen enorm

ETF-Sparplan in der Phase PJ (Praktisches Jahr)

Exchange Traded Funds (ETFs) sind börsengehandelte Indexfonds, die einen bestimmten Aktienindex nachbilden. Sie sind günstiger als aktiv verwaltete Fonds, weil kein teures Fondsmanagement bezahlt werden muss. Die laufenden Kosten eines guten globalen ETFs liegen bei 0,07 bis 0,20 Prozent jährlich, während aktiv verwaltete Fonds oft 1,5 bis 2,5 Prozent kosten.

Ein monatlicher ETF-Sparplan von 25 Euro im MSCI World, gestartet mit 26 Jahren und nach der Approbation auf 300 Euro monatlich erhöht, ergibt bei 7 Prozent Rendite jährlich nach 41 Jahren (bis zum 67. Lebensjahr) ein Depot von rund 900.000 Euro. Die eingezahlten Beiträge betragen nur etwa 148.000 Euro, der Rest ist Rendite auf Rendite.

Onlinebroker wie DKB, ING oder Neobroker wie Trade Republic bieten ETF-Sparpläne ohne Ausgabeaufschlag und ohne Depotgebühren an. Ein Konto ist in wenigen Minuten online eröffnet. Für den Anfang reicht ein einziger globaler ETF.

Worauf PJler besonders achten sollten

Der wichtigste Aspekt beim ETF-Sparen ist die Kontinuität: niemals verkaufen, wenn der Markt fällt. Kursrückgänge sind für Langzeitanleger keine Bedrohung, sondern günstige Einkaufsgelegenheiten. Wer dieses Prinzip verinnerlicht, übersteht selbst schwere Marktturbulenzen. Ärzteversichert informiert auf Wunsch über die Grundlagen kostengünstiger Kapitalanlagen für Ärzte in jeder Karrierephase.

Typische Fehler in dieser Karrierephase

Ein häufiger Fehler ist das Anlegen in teure, aktiv verwaltete Fonds auf Empfehlung der Hausbank. Der Unterschied zwischen 0,15 Prozent ETF-Kosten und 1,8 Prozent aktiv verwalteten Fondkosten klingt gering, macht aber über 40 Jahre einen Unterschied von mehreren hunderttausend Euro.

Ebenfalls problematisch: das häufige Kaufen und Verkaufen. Wer bei jedem Kursschwankung reagiert, verkauft günstig und kauft teuer. Buy and Hold ist die nachweislich erfolgreichste Strategie für Privatanleger.

Fazit

Ein ETF-Sparplan im PJ ist einer der wertvollsten finanziellen Schritte, die man in dieser Phase machen kann. Klein anfangen und konsequent bleiben ist die beste Strategie. Weitere Artikel finden Sie in der Blog-Übersicht.

Quellen und weiterführende Informationen

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