Die Elternzeit bringt in der privaten Krankenversicherung einige wichtige Veränderungen mit sich. PKV-versicherte Ärzte sollten prüfen, welche Optionen zur Beitragsreduzierung während der Elternzeit bestehen, ohne dauerhaft auf wichtigen Versicherungsschutz zu verzichten.

Das Wichtigste in Kürze

  • PKV-Beiträge laufen in der Elternzeit unverändert weiter, es sei denn, Sie nutzen spezifische Reduzierungsoptionen
  • Die meisten PKV-Tarife bieten einen Anwartschaftstarif oder eine Beitragsreduzierung während Elternzeit an
  • Kinder können in bestimmten Fällen beitragsfrei in der PKV mitversichert werden

PKV-Wahl in der Phase Elternzeit

Ärzte sind in der Regel privat krankenversichert. Während der Elternzeit ruht das Gehalt, und Elterngeld von maximal 1.800 Euro monatlich ersetzt es. Die PKV-Beiträge laufen jedoch weiter und liegen je nach Tarif und Alter bei 400 bis 800 Euro monatlich. Das kann erheblich belasten.

Viele PKV-Anbieter ermöglichen während der Elternzeit eine Tarifoptimierung oder bieten einen reduzierten Beitrag an, wenn das Einkommen zeitweise entfällt. Einige Tarife sehen sogar eine vollständige Beitragsfreistellung vor, wenn keine arbeitgeberseitigen Zuschüsse fließen. Diese Optionen sollten frühzeitig mit dem PKV-Anbieter besprochen werden.

Für das neugeborene Kind stellt sich die Frage der Krankenversicherung: Als Kinder von PKV-versicherten Eltern können Kinder privat versichert werden, was je nach Tarif 100 bis 300 Euro monatlich zusätzlich kostet. Ist nur ein Elternteil PKV-versichert, kann das Kind unter bestimmten Bedingungen beitragsfrei gesetzlich mitversichert werden.

Worauf Ärzte in der Elternzeit besonders achten sollten

Sprechen Sie mindestens drei Monate vor Beginn der Elternzeit mit Ihrem PKV-Anbieter über Beitragsoptimierungen. Ärzteversichert vergleicht Tarife und unterstützt Sie dabei, die beste Lösung für Ihre Situation während der Elternzeit zu finden.

Typische Fehler in dieser Karrierephase

Viele PKV-Versicherte nehmen die hohen Beiträge in der Elternzeit hin, ohne die angebotenen Reduktionsmöglichkeiten zu nutzen. Außerdem wird die Krankenversicherung für das Kind oft zu spät geplant, obwohl diese ab Geburt greift.

Fazit

Eine proaktive PKV-Planung für die Elternzeit kann erhebliche Beitragsersparnisse bringen, ohne den Versicherungsschutz dauerhaft zu mindern. Weitere Artikel finden Sie in der Blog-Übersicht.

Quellen und weiterführende Informationen

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