Als Oberarzt in der Mitte Ihrer Karriere tragen Sie finanzielle Verantwortung für Familie, Hypothek und Lebensstandard. Eine Risikolebensversicherung sichert Ihre Angehörigen ab, wenn Sie als Hauptverdiener ausfallen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Risikolebensversicherung schützt die Familie vor dem finanziellen Einbruch bei Tod des Hauptverdieners
  • Oberärzte mit Immobilienfinanzierung sollten die Versicherungssumme an die Restschuld anpassen
  • Beiträge sind im mittleren Alter noch vergleichsweise günstig und steigen mit zunehmendem Alter stark an

Risikolebensversicherung in der Phase Oberarzt

Als Oberarzt verdienen Sie typischerweise 80.000 bis 120.000 Euro brutto jährlich. Wenn Sie eine Familie mit Kindern haben und eine Immobilie finanzieren, ist Ihr Tod ein finanzielles Desaster für Ihre Angehörigen: Die Hypothekenraten müssen weiterbezahlt werden, Kinder brauchen Betreuung, und der gewohnte Lebensstandard kann nicht aufrechterhalten werden.

Eine Risikolebensversicherung zahlt im Todesfall eine vereinbarte Summe aus, ohne dass eine Sparkomponente enthalten ist. Das macht sie sehr günstig: Ein Oberarzt mit 38 Jahren kann eine Risikolebensversicherung über 400.000 Euro mit einer Laufzeit bis 65 Jahre für circa 30 bis 60 Euro monatlich abschließen, je nach Gesundheitszustand und Nichtraucherstatus.

Die optimale Versicherungssumme orientiert sich an drei Faktoren: erstens der verbleibenden Restschuld einer Immobilienfinanzierung (diese sollte vollständig gedeckt sein), zweitens dem Einkommensbedarf der Familie bis zur eigenen Selbstständigkeit der Kinder und drittens eventuellen Unterhaltsansprüchen. Eine Faustregel besagt: drei bis fünf Jahresgehälter als Versicherungssumme.

Wenn bereits eine Risikolebensversicherung aus früheren Jahren besteht, sollten Sie prüfen, ob die Versicherungssumme noch zur aktuellen Lebenssituation passt. Ein Immobilienkauf oder die Geburt eines Kindes nach dem ursprünglichen Abschluss rechtfertigt häufig eine Erhöhung der Summe.

Worauf Oberärzte besonders achten sollten

Schließen Sie die Risikolebensversicherung so früh wie möglich ab: Mit 38 Jahren zahlen Sie noch deutlich weniger als mit 45 Jahren, und der Gesundheitscheck ist leichter zu bestehen. Ärzteversichert vergleicht Tarife und hilft Ihnen, die optimale Versicherungssumme für Ihre individuelle Familiensituation zu berechnen.

Typische Fehler in dieser Karrierephase

Ein häufiger Fehler ist, die Risikolebensversicherung auf die Zeit nach dem nächsten Gehaltsschritt zu verschieben, obwohl das Risiko bereits heute besteht. Viele Oberärzte unterschätzen auch den Absicherungsbedarf für den Fall, dass der nicht berufstätige Partner stirbt: Kinderbetreuung und Haushalt müssen dann extern finanziert werden, was erhebliche Kosten verursacht.

Fazit

Eine Risikolebensversicherung ist für Oberärzte mit Familie und Immobilienfinanzierung unverzichtbar. Weitere Artikel finden Sie in der Blog-Übersicht.

Quellen und weiterführende Informationen

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