Die Elternzeit ist ein idealer Zeitpunkt für einen umfassenden Versicherungscheck. Viele Verträge aus früheren Karrierephasen passen möglicherweise nicht mehr zur aktuellen Lebenssituation mit Kindern und reduziertem Einkommen. Ein gezielter Check spart Beiträge und schließt potenzielle Lücken.

Das Wichtigste in Kürze

  • BU-Versicherung auf Beitragsfreistellung und Schutzumfang prüfen
  • Risikolebensversicherung auf ausreichende Deckungssumme für die Familienabsicherung prüfen
  • Überflüssige Versicherungen kündigen, fehlende ergänzen

Versicherungscheck in der Phase Elternzeit

Ein strukturierter Versicherungscheck in der Elternzeit beginnt mit einer Bestandsaufnahme aller vorhandenen Versicherungen. Typischerweise hat ein Arzt in dieser Lebensphase: Krankenversicherung (GKV oder PKV), Berufshaftpflicht, BU-Versicherung, ggf. Risikolebensversicherung, Hausratversicherung und Haftpflichtversicherung. Hinzu kommen möglicherweise Kfz-Versicherung, Rechtsschutz und Auslandskrankenversicherung.

Bei der BU-Versicherung sollte während der Elternzeit geprüft werden, ob eine Beitragsfreistellung ohne Gesundheitsprüfung möglich ist, um die monatliche Liquiditätsbelastung zu reduzieren. Viele Tarife erlauben eine Beitragspause von 12 bis 24 Monaten. Der Schutz bleibt dabei aufrechterhalten, aber Beitragsanpassungen nach der Pause sollten berücksichtigt werden.

Die Risikolebensversicherung sollte auf die neue Familiensituation angepasst sein. Mit einem Kind erhöht sich der Absicherungsbedarf erheblich, da nun auch das Aufwachsen und die Ausbildung des Kindes im Todesfall finanziert werden muss. Eine Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung ermöglicht die Erhöhung der Versicherungssumme ohne bürokratischen Aufwand.

Worauf Ärzte in der Elternzeit besonders achten sollten

Ärzte in der Elternzeit sollten alle Versicherungsverträge auf aktuelle Begünstigungsregelungen, korrekte Berufsbezeichnung und ausreichende Deckungssummen prüfen. Ärzteversichert bietet einen kostenlosen Versicherungscheck für Mediziner an und identifiziert Optimierungspotenziale sowie Lücken in der Absicherung.

Typische Fehler in dieser Karrierephase

Typische Fehler sind das unkritische Weiterlaufen aller alten Verträge ohne Anpassung sowie das Vergessen der Begünstigtenänderung nach Geburt des Kindes in der Risikolebensversicherung.

Fazit

Ein Versicherungscheck in der Elternzeit ist eine sinnvolle Investition in die Sicherheit der ganzen Familie. Weitere Artikel finden Sie in der Blog-Übersicht.

Quellen und weiterführende Informationen

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