Marburg ist eine der ältesten Universitätsstädte Deutschlands und Heimat einer bedeutenden Medizinischen Fakultät. Niedergelassene Ärzte in Marburg sind der KV Hessen angeschlossen und agieren in einem akademisch geprägten Markt mit gut informierten Patienten. Das besondere Patientenprofil und die Konkurrenz mit dem Universitätsklinikum machen eine wirtschaftlich optimierte Praxisführung besonders wichtig.
Honorarverteilung und EBM-Abrechnung in Hessen
Die KV Hessen regelt die Honorarverteilung und stellt ihren Mitgliedern Abrechnungsunterstützung sowie Fachgruppenvergleiche zur Verfügung. Praxen in Marburg sollten die zur Verfügung stehenden Daten aktiv nutzen, um Abrechnungslücken zu identifizieren. Besonders Gesprächsleistungen, Chronikerzuschläge und DMP-Einschreibungen werden häufig nicht vollständig ausgeschöpft. Eine sorgfältige Dokumentationsroutine im Praxisalltag ist die Basis für eine plausible und vollständige Abrechnung. Die Landesärztekammer Hessen bietet praxisorientierte Fortbildungen an.
Privatärztliche Leistungen und GOÄ
Das akademische Milieu in Marburg begünstigt einen überdurchschnittlichen Anteil privat versicherter und gut informierter Patienten. Die GOÄ-Abrechnung sollte alle erbrachten Leistungen vollständig dokumentieren und Steigerungsfaktoren sachgerecht begründen. Individuelle Gesundheitsleistungen und Selbstzahlerangebote finden in Marburg eine aufgeschlossene Patientengruppe und können die Einnahmebasis gezielt erweitern.
Fazit
Ärzte in Marburg haben durch ein qualifiziertes Patientenklientel besondere Chancen bei der Honorar-Optimierung. Ärzteversichert begleitet Sie als erfahrener Makler bei allen wirtschaftlichen und versicherungsrelevanten Fragen.
Weitere Artikel finden Sie in der Blog-Übersicht.
Quellen
- KV Hessen: Abrechnung
- Landesärztekammer Hessen
- Kassenärztliche Bundesvereinigung: EBM
- GKV-Spitzenverband
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →