Wiesbaden ist als hessische Landeshauptstadt ein attraktiver Gesundheitsstandort mit einem gut vernetzten medizinischen Versorgungssystem. Die Nähe zu Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Region schafft ein dichtes Patienteneinzugsgebiet und macht Wiesbaden zu einem interessanten Standort für die Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums. MVZ bieten dabei die Möglichkeit, Ressourcen zu bündeln, Facharztkompetenzen interdisziplinär zu verknüpfen und wirtschaftlich effizienter zu arbeiten.

Zulassungsverfahren und Bedarfsplanung in Wiesbaden

Die Zulassung eines MVZ in Wiesbaden erfolgt über die KV Hessen, die den Zulassungsausschuss für die Region betreut. Gründer sollten die aktuelle Bedarfsplanung prüfen, da in einigen Fachgruppen Zulassungssperren bestehen können. Neben dem Gesellschaftsvertrag und dem Nachweis der ärztlichen Leitung ist ein Versorgungskonzept einzureichen, das die regionale Patientenversorgung in den Mittelpunkt stellt. Die Landesärztekammer Hessen steht als berufsrechtliche Instanz beratend zur Seite.

Versicherungsschutz und Haftungsabsicherung für MVZ

Für ein MVZ in Wiesbaden sind mehrere Versicherungen notwendig: Die Berufshaftpflicht muss für jeden angestellten Arzt separat bestehen, das MVZ als Unternehmen benötigt zusätzlich eine Betriebshaftpflicht. Darüber hinaus empfehlen sich eine Praxisausfallversicherung, die bei Betriebsunterbrechungen einspringt, sowie eine D&O-Versicherung (Directors and Officers) für die Geschäftsführung. Ärzteversichert berät Ärzte in Wiesbaden umfassend zu allen Absicherungsfragen und entwickelt individuelle Versicherungskonzepte für MVZ-Gründer.

Fazit

Die Gründung eines MVZ in Wiesbaden lohnt sich, wenn die rechtlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen sorgfältig geprüft wurden. Ärzteversichert ist Ihr Ansprechpartner für eine ganzheitliche Absicherung Ihres neuen Versorgungszentrums.

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Quellen

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