Statt auf eine Einzel-BU mit möglicherweise einschränkenden Klauseln zu setzen, können Allgemeinmediziner durch Kombination mehrerer Absicherungsbausteine ein resilienteres Schutzkonzept aufbauen. Die Kombination adressiert unterschiedliche Risikoszenarien.
Das Wichtigste in Kürze
- Eine BU-Kombination verbindet BU, AU-Klausel, Grundfähigkeit und ggf. Dread Disease.
- Tätigkeitsverzicht-Klauseln in einer Einzel-BU können durch Kombinationslösungen teilweise umgangen werden.
- Die Kombination ist teurer, bietet aber breiteren Schutz.
- Allgemeinmediziner mit hohem Berufsrisiko profitieren besonders.
Vergleichstabelle
| Kriterium | BU-Kombination | Einzel-BU mit Tätigkeitsverzicht |
|---|---|---|
| Abdeckungsbreite | Hoch | Begrenzt |
| Monatsprämie | Höher | Niedriger |
| Leistungsauslöser | Mehrere, flexibel | Eng definiert |
| Schutz bei Infektionskrankheit | Über AU-Klausel | Nur mit Infektionsklausel |
| Empfehlung | Ja | Nur mit guten Klauseln |
Detailvergleich
BU-Kombination: Mehrschichtiger Schutz
Die Kombination aus BU mit AU-Klausel, Grundfähigkeitsversicherung und Dread Disease schließt Lücken, die eine Einzel-BU offenlässt. Besonders für Allgemeinmediziner mit breitem Berufsspektrum und hohem Infektionsrisiko ist dieser Ansatz sinnvoll.
Tätigkeitsverzicht: Engführungsrisiko
Eine Einzel-BU mit restriktiver Tätigkeitsverzicht-Klausel bietet schmaleren Schutz. Allgemeinmediziner können trotz echter Berufsunfähigkeit ohne Rente dastehen, wenn der Versicherer die Klausel nutzt.
Wann ist welche Option besser?
BU-Kombination bietet die breiteste Absicherung und eignet sich für Allgemeinmediziner mit hohem Berufsspektrum.
Einzel-BU mit Tätigkeitsverzicht ist nur sinnvoll, wenn die Klauselformulierung klar zugunsten des Versicherten ist.
Fazit
Allgemeinmediziner sollten ihre BU-Absicherung mehrdimensional aufbauen. Ärzteversichert zeigt die besten Kombinationen. Weitere Artikel finden Sie in der Blog-Übersicht.
Quellen
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