Allgemeinmediziner, die berufsunfähig werden, beziehen die BU-Rente oft über viele Jahre. Eine BU ohne Progression verliert dabei real an Wert – die nominale Rente bleibt gleich, während Kosten steigen. Die Frage nach der realen Absicherungstiefe im Leistungsfall ist daher zentral.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine BU ohne Progression zahlt eine konstante nominale Rente über die gesamte Leistungsphase.
  • Durch Inflation verliert die Rente real an Kaufkraft – bei 20 Jahren Laufzeit erheblich.
  • Eine vollständige Absicherung im Leistungsfall erfordert entweder Progression oder hohe Ausgangsrente.
  • Allgemeinmediziner mit langer Restlaufzeit sollten Progression priorisieren.

Vergleichstabelle

KriteriumBU mit ProgressionBU ohne Progression
Rentenwert nach 10 JahrenReal gestiegenReal gesunken
Nominale RenteSteigtKonstant
InflationsschutzJaNein
Absicherungsqualität LangzeitHochMittel
EmpfehlungJaNur mit hoher Ausgangsrente

Detailvergleich

Progression: Echte Leistungsfall-Absicherung

Mit Progression steigt die monatliche BU-Rente jährlich um 2–3 %, was nach 20 Jahren eine erhebliche Rentensteigerung bedeutet. Das ist der einzige Weg, die reale Absicherungsqualität im Leistungsfall langfristig zu erhalten.

Ohne Progression: Kaufkraftverlust akzeptieren

Eine BU ohne Progression ist nur dann akzeptabel, wenn die Ausgangsrente von Beginn an sehr hoch angesetzt wird – hoch genug, um auch nach Jahren noch ausreichend zu sein. Das erfordert jedoch einen höheren Anfangsbeitrag.

Wann ist welche Option besser?

BU mit Progression ist die überlegene Lösung für Allgemeinmediziner, die frühzeitig abschließen.

BU ohne Progression ist nur sinnvoll mit einer deutlich überdimensionierten Ausgangsrente als Inflationspuffer.

Fazit

Allgemeinmediziner sollten die BU-Rente mit Progression planen. Ärzteversichert zeigt die richtige Kalkulation. Weitere Artikel finden Sie in der Blog-Übersicht.

Quellen

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