Allgemeinmediziner können den fehlenden Inflationsschutz einer BU ohne Progression durch eine deutlich höhere Ausgangsrente kompensieren. Welcher Ansatz für welchen Arzt sinnvoller ist, hängt von der individuellen Situation ab.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine hohe Deckungssumme kann den fehlenden Inflationsschutz teilweise kompensieren.
  • Progression erhöht die Rente automatisch im Leistungsfall.
  • Beide Ansätze haben unterschiedliche Beitragsimplikationen.
  • Allgemeinmediziner sollten individuell kalkulieren.

Vergleichstabelle

KriteriumBU mit ProgressionBU ohne Progression + hohe Deckungssumme
InflationsschutzAutomatischNur durch Überdimensionierung
AnfangsbeitragMittelHöher
LangzeitplandingssicherheitHochMittel
Rentenwert nach 20 JahrenReal gestiegenReal gesunken
EmpfehlungBevorzugtAls Alternative

Detailvergleich

Progression: Elegante Langfristlösung

Die Progressionsklausel sichert den Rentenwert automatisch ab, ohne dass eine überdimensionierte Ausgangsrente erforderlich ist. Das ist die elegantere und langfristig günstigere Lösung.

Hohe Deckungssumme: Teurer Inflationspuffer

Wer auf Progression verzichtet, muss die Ausgangsrente deutlich überdimensionieren, um nach Jahren noch ausreichend zu sein. Das bedeutet höhere Anfangsbeiträge – oft teurer als die Progressionsvariante.

Wann ist welche Option besser?

BU mit Progression bietet automatischen Inflationsschutz zum günstigeren Gesamtpreis.

BU ohne Progression + hohe Deckungssumme kann funktionieren, erfordert aber höhere Ausgangsbeiträge und genaue Kalkulation.

Fazit

Allgemeinmediziner sollten Progression als effizientere Lösung bevorzugen. Ärzteversichert rechnet beide Varianten vor. Weitere Artikel finden Sie in der Blog-Übersicht.

Quellen

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