Die Kombination aus BU und PKV bildet das Absicherungsfundament für Allgemeinmediziner. Wenn die BU keine Progression enthält, sinkt die reale Kaufkraft der BU-Rente im Leistungsfall – was auch die Fähigkeit, PKV-Beiträge zu zahlen, beeinträchtigen kann.

Das Wichtigste in Kürze

  • PKV-Beiträge für Allgemeinmediziner steigen langfristig an.
  • Eine BU ohne Progression verliert real an Wert, während PKV-Beiträge steigen.
  • Die Schere zwischen sinkender realer BU-Rente und steigenden PKV-Beiträgen wächst.
  • Progression schützt auch indirekt die Fähigkeit, PKV-Beiträge zu zahlen.

Vergleichstabelle

KriteriumBU mit Progression + PKVBU ohne Progression + PKV
Reale BU-Rente im LangzeitverlaufSteigtSinkt
PKV-BeiträgeSteigen langfristigSteigen langfristig
Schere BU-Rente vs. PKV-BeitragGeringWächst
Finanzielle Stabilität im LeistungsfallHochGefährdet
EmpfehlungJaNein für Langzeitplanung

Detailvergleich

Progression sichert PKV-Tragfähigkeit

Wenn die BU-Rente real an Wert verliert, während PKV-Beiträge steigen, kann irgendwann die PKV nicht mehr gezahlt werden. Progression schützt vor dieser Schere und sichert die finanzielle Tragfähigkeit im Leistungsfall.

Fehlende Progression: Langfristig gefährlich

Eine BU ohne Progression mag anfangs ausreichend erscheinen. Nach 15–20 Jahren im Leistungsfall kann die real gesunkene Rente jedoch nicht mehr alle Verpflichtungen decken – PKV-Beitrag inklusive.

Wann ist welche Option besser?

BU mit Progression + PKV bietet langfristige finanzielle Stabilität, auch für PKV-Beiträge.

BU ohne Progression + PKV gefährdet bei langem Leistungsverlauf die Tragfähigkeit der PKV-Beiträge.

Fazit

Allgemeinmediziner sollten Progression als Schutz der PKV-Tragfähigkeit verstehen. Ärzteversichert kalkuliert den Gesamtbedarf. Weitere Artikel finden Sie in der Blog-Übersicht.

Quellen

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