Allgemeinmediziner als Praxisinhaber müssen bei Berufsunfähigkeit nicht nur den Lebensunterhalt sichern, sondern auch laufende Praxiskosten abdecken. Eine BU ohne Progression verliert über Jahre real an Wert, während Praxiskosten steigen – ein schlechtes Kosten-Nutzen-Profil.

Das Wichtigste in Kürze

  • Praxiskosten steigen durch Tarif-, Energie- und Personalkostenanpassungen jährlich.
  • Eine BU ohne Progression verliert parallel dazu real an Wert.
  • Das Kosten-Nutzen-Profil verschlechtert sich mit jeder Leistungsjahres.
  • Progression ist für Praxisinhaber besonders wichtig.

Vergleichstabelle

KriteriumBU mit Progression (gutes Profil)BU ohne Progression (schlechtes Profil für Praxisinhaber)
Rentenwert im LeistungsfallSteigt realSinkt real
Praxiskostenanpassung gedecktJaNein
Kosten-Nutzen-VerhältnisGutSchlecht
LangzeittauglichkeitHochMittel
Empfehlung für PraxisinhaberJaNein

Detailvergleich

Progression: Praxiskosten im Blick

Praxisinhaber haben laufende Kosten, die durch Tarifanpassungen und Preissteigerungen wachsen. Eine BU mit Progression sichert, dass die Rente mit diesen Kosten Schritt hält – das verbessert das Kosten-Nutzen-Profil erheblich.

Fehlende Progression: Wachsende Deckungslücke

Ohne Progression wächst die Deckungslücke zwischen konstanter Nominalrente und steigenden Praxiskosten jährlich. Praxisinhaber tragen das Risiko, im Leistungsfall ihre Praxis nicht mehr finanzieren zu können.

Wann ist welche Option besser?

BU mit Progression (gutes Profil) bietet das beste Kosten-Nutzen-Profil für Allgemeinmediziner als Praxisinhaber.

BU ohne Progression (schlechtes Profil für Praxisinhaber) ist für Praxisinhaber besonders ungeeignet wegen wachsender Deckungslücke.

Fazit

Praxisinhaber sollten Progression als unverzichtbaren Bestandteil ihrer BU betrachten. Ärzteversichert rechnet den Mehrwert vor. Weitere Artikel finden Sie in der Blog-Übersicht.

Quellen

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