Die Liquiditätswirkung einer BU-Versicherung manifestiert sich im Leistungsfall über viele Jahre. Eine BU ohne Progression verliert real an Wert, während Lebenshaltungskosten und Praxiskosten steigen – das kann die Liquidität schleichend gefährden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine BU ohne Progression zahlt eine konstante nominale Rente, deren Kaufkraft sinkt.
  • Steigende Lebenshaltungskosten und Praxiskosten verschlechtern die Liquiditätswirkung.
  • Allgemeinmediziner mit langer Laufzeit sind besonders exponiert.
  • Progression sichert die Kaufkraft der Rente und damit die langfristige Liquidität.

Vergleichstabelle

KriteriumBU mit Progression (stabile Liquidität)BU ohne Progression (sinkende Kaufkraft)
Nominale RenteSteigtKonstant
Reale KaufkraftErhaltenSinkt
LiquiditätswirkungStabilVerschlechtert sich
Liquiditätsrisiko langfristigGeringMittel
EmpfehlungJaNur mit hoher Ausgangsrente

Detailvergleich

Progression: Stabile Liquiditätswirkung

Mit Progression steigt die monatliche BU-Rente jährlich und erhält die reale Kaufkraft. Allgemeinmediziner können ihre Liquiditätsplanung auf dieser stabilen Basis aufbauen – auch für den Fall einer jahrzehntelangen BU.

Fehlende Progression: Schleichende Liquiditätsgefährdung

Ohne Progression sinkt die reale Kaufkraft der BU-Rente jährlich. Was nach zehn Jahren als ausreichend erscheint, kann nach zwanzig Jahren eine erhebliche Lücke hinterlassen – besonders bei Praxisinhabern.

Wann ist welche Option besser?

BU mit Progression (stabile Liquidität) sichert die Liquiditätswirkung der BU langfristig ab.

BU ohne Progression (sinkende Kaufkraft) gefährdet die Liquiditätsplanung bei langem Leistungsverlauf schleichend.

Fazit

Allgemeinmediziner sollten die BU-Liquiditätswirkung langfristig mit Progression sichern. Ärzteversichert berechnet den individuellen Bedarf. Weitere Artikel finden Sie in der Blog-Übersicht.

Quellen

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