Berufsunfähigkeitsversicherung und Dread Disease Versicherung werden oft als Alternativen diskutiert. Für Ärzte sind sie jedoch komplementäre Bausteine: Die BU sichert das laufende Einkommen, Dread Disease zahlt bei schweren Erkrankungen eine Einmalsumme.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die BU zahlt eine monatliche Rente bei dauerhafter Berufsunfähigkeit.
  • Dread Disease zahlt eine Einmalsumme bei definierten schweren Erkrankungen (Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall).
  • Beide haben unterschiedliche Leistungsauslöser und ergänzen sich.
  • Für Ärzte ist die BU die unverzichtbare Grundabsicherung.

Vergleichstabelle

KriteriumBU-VersicherungDread Disease Versicherung
LeistungsformMonatliche RenteEinmalzahlung
Leistungsauslöser50% BU des BerufsDefinierte Diagnosen
LeistungsdauerBis RentenalterEinmalig
InflationsschutzMit ProgressionKeine Rente
EmpfehlungGrundabsicherungErgänzung

Detailvergleich

BU: Kontinuierliche Einkommenssicherung

Die BU-Versicherung sichert das laufende Einkommen bei dauerhafter Berufsunfähigkeit, bis zum Rentenalter. Für Ärzte ist das die unverzichtbare Grundabsicherung, die alle Lebenshaltungskosten und Praxiskosten abdeckt.

Dread Disease: Sofortige Einmalsumme bei Schwersterkrankung

Dread Disease zahlt bei definierten schweren Diagnosen sofort eine Einmalsumme, unabhängig davon, ob tatsächlich Berufsunfähigkeit vorliegt. Das ermöglicht Arztwechsel, Umbaumaßnahmen oder Schuldentilgung und ergänzt die monatliche BU-Rente sinnvoll.

Wann ist welche Option besser?

BU-Versicherung ist die unverzichtbare Grundabsicherung für jeden Arzt.

Dread Disease Versicherung ist eine sinnvolle Ergänzung bei Schwersterkrankungen, ersetzt aber nicht die BU.

Fazit

Ärzte sollten zuerst eine vollständige BU abschließen und diese durch Dread Disease ergänzen. Ärzteversichert plant beide Bausteine. Weitere Artikel finden Sie in der Blog-Übersicht.

Quellen

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