Ärzte werden häufig gefragt, warum sie eine private BU brauchen, sie hätten doch die gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Die Antwort ist eindeutig: Die gesetzliche EMR bietet Ärzten kaum Schutz und sollte in keine ernsthafte Absicherungsplanung einbezogen werden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Erwerbsminderungsrente setzt vollständige Erwerbsunfähigkeit (unter 3 Stunden täglich) voraus.
  • Ärzte erhalten als gut verdienende Freiberufler oft keine oder minimale gesetzliche EMR.
  • Kassenmitglieder-Ärzte zahlen Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung, erhalten aber im Verhältnis wenig.
  • Nur eine private BU mit berufskonkretem Schutz sichert das ärztliche Einkommensniveau.

Vergleichstabelle

KriteriumPrivate BU-VersicherungGesetzliche Erwerbsminderungsrente
SchutzprinzipBerufskonkretAllgemein erwerbsunfähig
LeistungshöheAm Bedarf orientiertSehr niedrig
Leistungsvoraussetzung50% BU des BerufsUnter 3h tgl. erwerbsfähig
Für Ärzte geeignetJaNein als Alleinabsicherung
EmpfehlungUnverzichtbarNicht ausreichend

Detailvergleich

Private BU: Maßgeschneidert für Ärzte

Eine private BU-Versicherung ist auf den tatsächlichen Beruf des Arztes abgestimmt und schützt das spezifische Einkommensniveau. Die monatliche BU-Rente wird am individuellen Bedarf orientiert und reicht von 3.000 bis über 8.000 Euro.

Erwerbsminderungsrente: Keine praxistaugliche Alternative

Die gesetzliche EMR setzt eine nahezu vollständige Erwerbsunfähigkeit voraus. Ein Arzt, der seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, aber theoretisch sechs Stunden am Tag irgendeine andere Tätigkeit ausführen könnte, erhält keine volle EMR.

Wann ist welche Option besser?

Private BU-Versicherung ist der einzige verlässliche Einkommensschutz für Ärzte bei Berufsunfähigkeit.

Gesetzliche Erwerbsminderungsrente darf nicht als Ersatz für eine private BU betrachtet werden, sie ist für Ärzte keine ausreichende Absicherung.

Fazit

Ärzte sollten die private BU als unverzichtbare Grundabsicherung betrachten und nicht auf die EMR vertrauen. Ärzteversichert zeigt den individuellen Bedarf. Weitere Artikel finden Sie in der Blog-Übersicht.

Quellen

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