Niedergelassene Ärzte stehen oft vor der Wahl: eigene Praxis gründen oder als angestellter Arzt in einem MVZ arbeiten? Beide Wege haben unterschiedliche Auswirkungen auf Einkommen, Absicherung, Altersvorsorge und Arbeitsbelastung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Einzelpraxis bietet höheres Einkommenspotenzial, aber auch mehr unternehmerisches Risiko.
  • MVZ-Anstellung bietet Einkommenssicherheit, Urlaubsanspruch und weniger Verwaltungsaufwand.
  • Bei der Altersvorsorge haben angestellte Ärzte den Rentenversicherungsschutz, Praxisinhaber müssen selbst vorsorgen.
  • Die BU-Absicherung ist für beide Wege unverzichtbar.

Vergleichstabelle

KriteriumEinzelpraxisMVZ-Anstellung
EinkommenspotenzialHoch, variabelSicher, gedeckelt
Unternehmerisches RisikoHochGering
AltersvorsorgeSelbst aufbauen (Versorgungswerk)GRV + bAV
UrlaubsregelungSelbst organisierenVertraglich gesichert
BU-AbsicherungUnverzichtbarUnverzichtbar

Detailvergleich

Einzelpraxis: Einkommenspotenzial und Autonomie

Die Einzelpraxis bietet das höchste Einkommenspotenzial für Ärzte, und volle unternehmerische Freiheit. Mit der Freiheit kommt aber auch das Risiko: Umsatzrückgänge, Investitionsbedarf und volle Verwaltungsverantwortung.

MVZ-Anstellung: Sicherheit und weniger Verwaltung

Als angestellter Arzt im MVZ genießen Ärzte Einkommenssicherheit, geregelte Arbeitszeiten und Urlaubsanspruch. Der Verwaltungsaufwand ist minimal, Abrechnung und Praxismanagement übernimmt das MVZ.

Wann ist welche Option besser?

Einzelpraxis bietet höchstes Einkommenspotenzial, erfordert aber intensive Absicherungs- und Vorsorgeplanung.

MVZ-Anstellung bietet Sicherheit und Balance, schränkt aber das Einkommenspotenzial und die Autonomie ein.

Fazit

Ärzte sollten den Karriereweg nach persönlichen Präferenzen wählen und in beiden Fällen auf BU und Altersvorsorge achten. Ärzteversichert berät für beide Wege. Weitere Artikel finden Sie in der Blog-Übersicht.

Quellen

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