Die PKV kalkuliert Beiträge risikoorientiert. Das Berufsfeld beeinflusst das Krankheitsrisiko und damit indirekt die Prämien. Chirurgen und Internisten stehen exemplarisch für zwei unterschiedliche Risikoprofile.

Kriterien im Überblick

Chirurgen: Hohes körperliches Belastungsprofil, Nadelstichverletzungsrisiko, psychische Dauerbeanspruchung, Bereitschaftsdienste. PKV-relevante Erkrankungsrisiken: Rücken, Schulter, Burnout, Infektionskrankheiten.

Internisten: Breiteres Tätigkeitsprofil mit weniger körperlicher Belastung. Infektionsrisiko vorhanden, aber geringer als in operativen Fächern. Stressbelastung durch Komplexität der Fälle.

Direkter Vergleich

KriteriumChirurgInternist
Körperliches RisikoHochMittel
BU-RisikogruppeHochMittel
PKV-Beitrag (indirekt)Risikozuschläge möglichWeniger Aufschläge
VorerkrankungsrisikoMuskel-Skelett, StressVariabel

PKV-Beiträge werden nicht direkt nach Fachgebiet kalkuliert, aber Vorerkrankungen aus berufsrisikobezogenen Erkrankungen können zu Risikozuschlägen führen.

Empfehlung für Ärzte

Chirurgen sollten PKV-Abschluss frühzeitig und gesund tätigen, um Risikozuschlägen vorzubeugen. Ein sorgfältiger Vergleich der Tarife mit Risikokalkulation durch Ärzteversichert lohnt sich.

Weiterführende Quellen:

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