Die Familienplanung ist für Ärztinnen ein wichtiger Zeitpunkt, um die Krankenversicherung zu überdenken. GKV und PKV bieten bei Mutterschaft und Elternzeit sehr unterschiedliche Rahmenbedingungen.

Kriterien im Überblick

PKV bei Familienplanung: Mutterschaftsgeld nur über GKV-Mutterschaftsgeldkasse oder Arbeitgeber. PKV zahlt während Elternzeit den vollen Beitrag (kein Arbeitgeberanteil). Kinder müssen separat versichert werden.

GKV bei Familienplanung: Kinder beitragsfrei mitversichert (Familienversicherung). Mutterschaftsgeld von der Kasse plus Arbeitgeberzuschuss. Elternzeit ohne Beitragsänderung.

Direkter Vergleich

KriteriumPKVGKV
Kinder mitversichertNein (extra Beitrag)Ja (beitragsfrei)
MutterschaftsgeldÜber Arbeitgeber/GKV-KasseDirekt von Kasse
Elternzeit-BeitragVoller BeitragAbgesenkt
Leistungen GeburtSehr gut (PKV-Tarif)GKV-Standard
Kostenvorteil bei KindernKeinerErheblicher

Ärztinnen mit mehreren Kindern und PKV zahlen erhebliche Kinderbeiträge, die in der GKV kostenlos durch die Familienversicherung abgedeckt wären.

Empfehlung für Ärzte

Ärztinnen mit Kinderwunsch sollten bei der PKV-GKV-Entscheidung die Langzeitkosten inklusive Kinderbeiträge einrechnen. Für Familien mit mehreren Kindern kann die GKV trotz niedrigerer Grundleistungen kostengünstiger sein. Ärzteversichert berechnet Ihr Szenario.

Weiterführende Quellen:

Blog-Übersicht

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →