Die PKV-Beiträge steigen im Alter erheblich, während Einkünfte aus dem Ruhestand oft sinken. Für Ärzte stellt sich die Frage, ob die PKV im Ruhestand noch tragbar ist.
Kriterien im Überblick
PKV im Ruhestand: Beiträge steigen weiter durch medizinische Kostensteigerungen und Alterseinflüsse. Altersrückstellungen federn einen Teil ab. Leistungen bleiben umfassend. Bei niedrigem Renteneinkommen kann der Beitrag das Budget belasten.
GKV im Ruhestand (Pflichtversicherung KVdR): Wer als Rentner in der GKV pflichtversichert ist (Voraussetzung: überwiegende GKV-Zeit in der zweiten Hälfte des Arbeitslebens), zahlt niedrigere einkommensabhängige Beiträge.
Direkter Vergleich
| Kriterium | PKV | GKV (KVdR) |
|---|---|---|
| Beitrag im Alter | Hoch (600 bis 1.500 €/Monat) | Einkommensabhängig, oft niedriger |
| Leistungsumfang | Umfassend | GKV-Standard |
| Rückkehr möglich | Sehr schwierig | Durch Pflichtversicherung |
| Strategische Planung | Wichtig | Einfacher |
PKV-Versicherte Ärzte können nicht einfach in die GKV zurückwechseln. Eine vorausschauende PKV-Tarifoptimierung im Alter ist entscheidend.
Empfehlung für Ärzte
Ärzte, die sich noch in der Berufsphase befinden, sollten frühzeitig PKV-Altersrückstellungen aufbauen und im Rentenalter einen günstigeren PKV-Tarif in Erwägung ziehen. Ärzteversichert begleitet die gesamte Versicherungskarriere.
Weiterführende Quellen:
- BaFin: PKV im Rentenalter
- GKV-Spitzenverband: KVdR
- PKV-Verband: Altersrückstellungen
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