Der Vergleich zwischen Zahnarztpraxis und hausärztlicher Praxis zeigt deutliche Unterschiede in Investitionsbedarf, Abrechnungssystem und Patientenstruktur auf.

Kriterien im Überblick

Zahnarztpraxis: Hoher Investitionsbedarf (Behandlungsstühle, Röntgen, Labor). Abrechnungsmix aus BEMA und GOZ, hoher Privatanteil möglich. Weniger staatliche Versorgungsengpässe, aber stabiler Bedarf. Guter Goodwill bei etablierten Praxen.

Hausärztliche Praxis: Niedrigerer Investitionsbedarf. Ausschließlich EBM-Abrechnung (zuzüglich IGeL). Starker Bedarf in vielen Regionen, staatliche Förderprogramme. Breites Patientenspektrum.

Direkter Vergleich

KriteriumZahnarztHausarzt
Gründungsinvestition250.000 bis 500.000 €80.000 bis 200.000 €
PrivatanteilHochNiedrig bis mittel
KV-FörderungGeringHoch (Hausarztprogramme)
PatientenfrequenzMittel (Terminfokus)Sehr hoch
BU-RisikoHoch (Motorik/Rücken)Mittel

Zahnärzte benötigen aufgrund des höheren körperlichen Risikoprofils oft teurere BU-Versicherungen als Hausärzte.

Empfehlung für Ärzte

Zahnarztpraxen bieten höheres Einkommenspotenzial durch Privatleistungen, erfordern aber deutlich mehr Startkapital. Hausarztpraxen sind mit staatlicher Förderung günstiger zu gründen und sind in vielen Regionen dringend gesucht.

Ärzteversichert kennt die Absicherungsbedürfnisse beider Praxismodelle und entwickelt maßgeschneiderte Konzepte.

Weiterführende Quellen:

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