Ärzte als gut verdienende Professionsgruppe werden häufig mit Private-Equity-Angeboten (Medizin-PE, MVZ-Beteiligungen) konfrontiert. Wie steht PE im Vergleich zum klassischen Aktieninvestment da?

Kriterien im Überblick

Private Equity: Beteiligung an nicht börsennotierten Unternehmen. Im medizinischen Bereich: MVZ-Beteiligungen, Klinikfonds. Hohe Renditeerwartungen (10 bis 25%), aber illiquide und langfristig (7 bis 12 Jahre gebunden). Mindestanlage oft hoch.

Aktien: Börsennotierten Unternehmen, täglich handelbar. Diversifikation einfach (ETF). Historisch 7 bis 10% Rendite jährlich. Transparent, kostengünstig über ETF, jederzeit liquidierbar.

Direkter Vergleich

KriteriumPrivate EquityAktien
Renditeerwartung10 bis 25% p.a.7 bis 10% p.a. (historisch)
LiquiditätGering (7 bis 12 Jahre)Sehr hoch
Mindestanlage50.000 bis 250.000 €Kein Minimum
TransparenzGeringHoch
DiversifikationGeringSehr hoch (ETF)
RisikoHoch bis sehr hochMittel

Viele PE-Angebote im Medizinbereich (MVZ-Ketten) bieten Ärzten eine Beteiligung an der eigenen Branche, was sowohl Chancen als auch Interessenkonflikte schafft.

Empfehlung für Ärzte

Für den Großteil des Vermögensaufbaus sind kostengünstige, diversifizierte ETF-Aktienportfolios die überlegene Lösung. PE-Engagements können als Beimischung (max. 10 bis 15% des Portfolios) für risikobewusste Ärzte mit ausreichend Liquidität interessant sein.

Ärzteversichert berät zu einer strukturierten Vermögensstrategie, die Ihren beruflichen und privaten Zielen entspricht.

Weiterführende Quellen:

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