Gesellschaft, Gewinn und Absicherung. Vor dem Start BU, Krankentagegeld und Ertragsausfall an die realen Fixkosten anpassen – privat und betrieblich. Einmal jährlich oder bei Praxiserweiterung Deckungssummen anpassen. [Praxisgrundung Im Team Finanzielle Besonderheiten ].
Das Wichtigste in Kürze
- Vor dem Start: BU, Krankentagegeld, Ertragsausfall, Haftpflicht und Sachwerte an die geplante Praxis anpassen.
- Alle Verträge vor der Niederlassung prüfen – alte Policen passen oft nicht mehr zum neuen Risikoprofil.
- Kredit und Absicherung gemeinsam planen; die ersten zwei Jahre sind finanziell entscheidend.
- Bei Praxisgrundung Im Team Finanzielle Besonderheiten Bei Gemeinschaftspraxen 2 zusätzlich: Lücken und Ziele dokumentieren.
Niederlassung: Absicherung und Finanzen vor dem Start
Schwerpunkt: Praxisgrundung Im Team Finanzielle Besonderheiten Bei Gemeinschaftspraxen 2.
Vor der Niederlassung ändert sich das Risikoprofil grundlegend – private und betriebliche Absicherung müssen neu justiert werden. Was Ärzte vor dem Start klären sollten:
- Einkommensabsicherung: BU und Krankentagegeld müssen die realen Fixkosten decken – privat und betrieblich. Als Angestellter reicht oft das gesetzliche Krankengeld; als Praxisinhaber laufen Miete, Personal und Leasing weiter.
- Sach- und Haftpflicht: Ertragsausfall, Inventar, Berufshaftpflicht – Deckungssummen an die geplante Praxisgröße und die tatsächlichen Werte anpassen.
- Kredit und Liquidität: Praxisfinanzierung und Absicherung zusammen planen. Banken verlangen oft Risikolebensversicherung; Liquiditätspuffer für die ersten Monate einplanen.
Für Praxisinhaber gilt aus fachlicher Sicht: Ertragsausfall, Berufshaftpflicht und Sachwerte sollten in einer gemeinsamen Übersicht stehen. Vor Gründung oder Übernahme lohnt sich ein Abgleich mit Steuerberater und ggf. Versicherungsfachmann.
Ob Praxisgründung oder Anstellung im MVZ besser passt, hängt von Risikobereitschaft, Einkommenszielen und regionaler Versorgungslage ab – beide Wege können richtig sein. Für Praxisinhaber sind Ertragsausfall, Berufshaftpflicht und Sachwerte gemeinsam zu betrachten; für angestellte Ärzte im MVZ stehen BU, KTG und Versorgungswerk im Vordergrund. Beispiel: Liegen die Fixkosten der Praxis (Miete, Personal, Versicherungen) bei 15.000 € im Monat, verursacht bereits eine vierwöchige Schließung ohne Versicherung diesen Liquiditätsbedarf.
Typische Fehler vermeiden
Zu spät mit der Planung beginnen, Absicherung „nach der Gründung“ angehen oder Verträge ungeprüft weiterlaufen lassen – das erzeugt Lücken. Ein strukturierter Abgleich aller Verträge vor dem Start verhindert, dass alte Policen nicht mehr zum neuen Risikoprofil passen.
- Speziell für Praxisgrundung Im Team Finanzielle Besonderheiten Bei Gemeinschaftspraxen 2: Verträge und Ziele jährlich prüfen – so bleiben Lücken sichtbar.
Kredit und Absicherung gemeinsam planen; Banken verlangen oft Risikolebensversicherung. Liquiditätspuffer für die ersten Monate einplanen.
Praxishinweis: BU, Krankentagegeld und Ertragsausfall an reale Fixkosten anpassen; Liquiditätspuffer einplanen.
Zum Thema
- Finanzielle Planung für die Praxisgründung als Arzt
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Grundlagen
- Was bedeutet „Finanzstruktur für Ärzte“?
- Finanzstruktur in 5 Schritten (Fahrplan)
- PKV vs. GKV für Ärzte
- Warum wir „Steuer-Hacks“ nicht empfehlen
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Links führen zu offiziellen bzw. anerkannten Quellen und – am Ende – zu unserem Beratungsangebot für Mediziner.
- BaFin – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
- GDV – Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
- GKV-Spitzenverband – Gesetzliche Krankenversicherung
- Arbeitsgemeinschaft der Versorgungswerke – berufsständische Versorgung
- BMF – Bundesministerium der Finanzen (Steuern, Rente)
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